Langzeit-Krankenversicherung für Lateinamerika: Gut versichert beim Backpacking, Workation und Sabbatical

Sechs Monate mit dem Rucksack von Mexiko bis Patagonien, ein Sabbatical an der brasilianischen Atlantikküste oder eine Workation mit Blick auf die Karibik? Je länger dein Aufenthalt in Lateinamerika dauert, desto wichtiger wird ein Thema, das bei der Reiseplanung oft vergessen wird: deine Krankenversicherung. Denn deine Versicherung von zu Hause zahlt in Brasilien, Mexiko oder Kuba nicht und normale Reisekrankenversicherungen sind meist nur für wenige Wochen gültig.

In diesem Guide erfährst du, ab wann du eine spezielle Langzeit-Reisekrankenversicherung brauchst, mit welchen Gesundheitsrisiken du in Lateinamerika rechnen musst und warum wir für lange Aufenthalte die Langzeit-Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur empfehlen.

Wer länger im Ausland lebt, wird früher oder später einen Arzt aufsuchen müssen.

Das Wichtigste in Kürze: Langzeit-Krankenversicherung für Lateinamerika

  • Deine Krankenversicherung aus Deutschland greift nicht: Gesetzliche Krankenkassen übernehmen in Lateinamerika keine Behandlungskosten. Deine europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) gilt dort ebenfalls nicht.
  • Normale Auslandskrankenversicherungen reichen nicht: Klassische Jahres-Reiseversicherungen decken nur Reisen bis etwa acht Wochen ab. Wer länger bleibt, braucht eine Langzeit-Reisekrankenversicherung in Lateinamerika.
  • Versicherungspflicht: Ohne Nachweis einer gültigen Auslandskrankenversicherung kann dir die Einreise oder schon der Flug nach Kuba, Argentinien und Bolivien verweigert werden – die Versicherungspflicht gilt für die gesamte Aufenthaltsdauer. In Ecuador musst du eine Langzeit-Krankenversicherung vorweisen, wenn du länger als 90 Tage im Land bleiben willst.
  • Typische Gesundheitsrisiken: Dengue-Fieber und andere Mückenkrankheiten, Magen-Darm-Infekte, Höhenkrankheit in den Anden sowie Verkehrsunfälle gehören zu den häufigsten Gründen für Arztbesuche.
  • Private Kliniken sind Standard für Reisende: In vielen Ländern Lateinamerikas ist die private medizinische Versorgung deutlich besser als die öffentliche, aber teuer. Eine gute Versicherung übernimmt diese Kosten.
  • Unsere Empfehlung: Die Langzeit-Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur überzeugt mit fairen Tagespreisen, starken Leistungen und flexiblen Laufzeiten von bis zu fünf Jahren.

Backpacking, Sabbatical oder Workation: Welche Langzeitreise planst du?

Lateinamerika ist wie gemacht für lange Aufenthalte. Die Distanzen sind riesig, die Vielfalt ebenso. Wenn du nur drei Wochen Zeit hast, kratzt du gerade an der Oberfläche.

Deshalb haben sich neben dem regulären Sommerurlaub einige längere Reiseformen etabliert.

Backpacking

Eine mehrmonatige Auszeit vom Job ist die perfekte Gelegenheit für eine große Reise durch Lateinamerika. Ob Spanisch lernen in Mérida, Tango tanzen in Buenos Aires oder Trekking in Patagonien: ein Sabbatical gibt dir die Zeit, die diese Region verdient.

Sabbatical

Eine mehrmonatige Auszeit vom Job ist die perfekte Gelegenheit für die große Lateinamerika-Reise. Ob Spanisch lernen in Merida, Tango in Buenos Aires oder Trekking in Patagonien – ein Sabbatical gibt dir die Zeit, die diese Region verdient.

Workation

Zu den beliebtesten Zielen für digitale Nomaden weltweit zählen Mexiko-Stadt, Tulum, Medellín, Buenos Aires oder Florianópolis. Mehrere Länder, darunter Brasilien und Kolumbien, bieten inzwischen eigene Visa für digitale Nomaden an. In der Regel wird dafür der Nachweis einer Krankenversicherung verlangt.

Work & Travel

Mit Chile, Argentinien, Uruguay und inzwischen auch Brasilien hat Deutschland Working-&-Travel-Abkommen geschlossen. Wer zwischen 18 und 30 Jahre alt ist, kann bis zu zwölf Monate durch diese Länder reisen und nebenbei jobben. Dabei gilt: Ohne Krankenversicherung gibt es kein Visum.

Überwintern

Immer mehr Menschen verbringen die kalten Monate lieber unter der Sonne Mexikos oder Costa Ricas als im deutschen Dauergrau.

So unterschiedlich diese Reiseformen auch sind, eines haben sie gemeinsam: Sie dauern länger, als es die meisten „normalen“ Auslandskrankenversicherungen erlauben.

Reisen bestehen meist aus positiven Erlebnissen. Sollte es einmal anders kommen, ist es gut, wenn du versichert bist.

Warum deine deutsche Krankenversicherung in Lateinamerika nicht greift

Innerhalb Europas bist du mit der EHIC (European Health Insurance Card) zumindest grundlegend abgesichert. In Lateinamerika sieht das anders aus, denn Deutschland hat mit keinem Land der Region ein Abkommen zur Übernahme von Krankheitskosten.

Während du in Deutschland nur deine Chipkarte zücken musst, benötigst du in Lateinamerika eine Kreditkarte, denn deine gesetzliche Krankenkasse übernimmt dort keine Kosten. Das gilt sowohl für einen Arztbesuch wegen einer Magen-Darm-Infektion als auch für einen Krankenhausaufenthalt nach einem Unfall – du bist Selbstzahler.

Eine Auslandskrankenversicherung ist deshalb keine Kür, sondern Pflicht. Die Frage ist nur, welche. Die üblichen Jahres-Auslandskrankenversicherungen sind für Urlaubsreisen völlig ausreichend und kosten wenig. Sie haben jedoch einen Haken: Pro Reise sind meist nur sechs bis acht Wochen versichert. Wenn du darüber hinaus noch in Südamerika unterwegs bist, sei es nur für einen Tag, stehst du ohne Schutz da. Die Versicherer prüfen das im Leistungsfall anhand deiner Flugtickets.

Für alles, was darüber hinausgeht – ob ein viermonatiger Backpacking-Trip, ein einjähriges Sabbatical oder ein Leben als digitaler Nomade – brauchst du eine Langzeit-Reisekrankenversicherung für Lateinamerika. Sie ist genau für solche Aufenthalte konzipiert und muss vor der Abreise aus Deutschland abgeschlossen werden.

Sonderfälle: Krankenversicherung als Einreisevoraussetzung

In einigen Ländern ist eine Krankenversicherung für die Dauer des Aufenthalts nicht nur empfehlenswert, sondern gesetzlich vorgeschrieben. Dazu gehören Kuba, Argentinien und Bolivien. Während du in Kuba noch vor Ort bei der Einreise eine kubanische Versicherung abschließen kannst, kann es schon beim Check-in in Deutschland zu Problemen kommen, wenn du keine gültige Versicherung vorweisen kannst.

Für Ecuador benötigst du einen Langzeit-Versicherungsnachweis nur, wenn du ein Visum für mehr als 90 Tage beantragst.

Die größten Gesundheitsrisiken in Lateinamerika

Jung, fit, gesund – was soll schon passieren? Eine ganze Menge, wie jeder bestätigen kann, der schon einmal länger in Lateinamerika unterwegs war. Hier sind die häufigsten Gründe für Arzt- und Krankenhausbesuche:

Dengue, Zika und andere Mückenkrankheiten

Von Mexiko bis Brasilien übertragen Stechmücken eine ganze Reihe von Krankheiten. Am weitesten verbreitet ist das Dengue-Fieber, dessen Fallzahlen in Lateinamerika in den vergangenen Jahren immer wieder Rekordwerte erreicht haben. Hinzu kommen Zika, Chikungunya und in den tropischen Tieflandregionen, vor allem im Amazonasgebiet, auch Malaria und Gelbfieber.

Gegen Gelbfieber gibt es eine sehr wirksame Impfung, die für weite Teile Brasiliens und das gesamte Amazonasbecken empfohlen wird. Einige Länder verlangen diese Impfung bei der Einreise, wenn du aus Brasilien oder einem anderen Gelbfiebergebiet kommst. Die genauen Anforderungen sind von Land zu Land sehr unterschiedlich. Informiere dich deshalb am besten vorab genau beim Auswärtigen Amt.

Auch gegen Dengue-Fieber und Chikungunya sind inzwischen Impfstoffe verfügbar. Lass dich dazu am besten vor der Abreise reisemedizinisch beraten. Vor Ort gilt: Konsequenter Mückenschutz mit DEET-haltigem Spray, langer Kleidung und Moskitonetz.

Solltest du trotz aller Vorsichtsmaßnahmen erkranken, übernimmt deine Reisekrankenversicherung die Behandlungskosten. Gerade bei Dengue kann ein mehrtägiger Krankenhausaufenthalt nötig werden, bei Chikungunya ist oft sogar mit Langzeitfolgen zu rechnen.

Dengue und andere durch Mücken übertragene Krankheiten sollten ernst genommen werden.

Höhenkrankheit in den Anden

Ein Risiko, das viele unterschätzen, ist die Höhe. Cusco liegt auf rund 3.400 Metern, La Paz auf über 3.600 Metern. Wer den Salar de Uyuni oder den Titicacasee besucht, bewegt sich mehrere Tage lang auf einer Höhe von über 3.500 Metern.

Kopfschmerzen, Übelkeit und Schlafstörungen sind dort keine Seltenheit. In schweren Fällen kann sich die Höhenkrankheit zu einem lebensbedrohlichen Lungen- oder Hirnödem entwickeln, das sofort behandelt werden muss.

Plane deshalb Zeit zur Akklimatisierung ein und sorge dafür, dass Bergungs- und Behandlungskosten versichert sind, wenn du in den Anden wandern oder Trekkingtouren unternehmen möchtest.

Magen-Darm-Erkrankungen

Ob Tacos vom Straßenstand in Mexiko oder Ceviche in Peru: Das Essen gehört zu den Höhepunkten einer jeden Lateinamerika-Reise. Wie bei jeder Fernreise muss sich der Magen-Darm-Trakt meist erst an neue Keime und Ernährungsgewohnheiten gewöhnen. Durchfall ist deshalb eine der häufigsten gesundheitlichen Beschwerden unterwegs.

In der Regel klingen die Beschwerden nach ein paar Tagen mit Elektrolyten und Ruhe von selbst ab. Bei einer echten Lebensmittelvergiftung oder Parasitenbefall führt jedoch kein Weg am Arzt vorbei, manchmal ist sogar ein Krankenhausaufenthalt mit Infusionen notwendig.

Verkehrsunfälle

Der Straßenverkehr ist in vielen Ländern Lateinamerikas deutlich rauer als zu Hause: Man fährt mit dem Nachtbus auf Serpentinenstraßen, mit dem Moped auf Inseln wie Holbox oder Cozumel und mit dem Mietwagen über Schlaglochpisten. Verkehrsunfälle zählen zu den häufigsten Ursachen für ernsthafte Verletzungen bei Reisenden.
Achte deshalb auf ordentliche Schutzkleidung und einen Helm und prüfe vorab, ob deine Versicherung auch Unfälle mit Roller oder Motorrad abdeckt. Das ist nämlich längst nicht bei allen Anbietern der Fall!

Wichtig: Wenn du keinen gültigen Führerschein für das von dir gemietete Fahrzeug hast, riskierst du im Ernstfall deinen Versicherungsschutz. Erkundige dich deshalb vorab nach den offiziellen Voraussetzungen und verlasse dich nicht auf die Auskunft der Auto- oder Motorradvermietung vor Ort.

Nicht immer läuft der Straßenverkehr so geordnet wie hier.

Tauchen, Surfen, Trekking: Unfälle beim Sport

Ob Tauchen in Cozumel oder auf den Galapagos, Surfen in Costa Rica oder Gletschertouren in Patagonien: Lateinamerika ist ein Paradies für aktive Menschen. Entsprechend wichtig ist es, dass Sportunfälle mitversichert sind. Besonders beim Tauchen können die Kosten schnell in die Höhe schießen, denn die Behandlung in einer Unterdruckkammer kostet schnell einen fünfstelligen Betrag.

Auch Such-, Rettungs- und Bergungskosten nach einem Wanderunfall können die Reisekasse stark belasten, wenn sie nicht versichert sind.

Die medizinische Versorgung vor Ort

Die gute Nachricht: In den Metropolen Lateinamerikas ist die medizinische Versorgung oft ausgezeichnet. Städte wie Mexiko-Stadt, São Paulo, Bogotá oder Buenos Aires verfügen über moderne Privatkliniken auf internationalem Niveau. Die öffentliche Gesundheitsversorgung wie etwa das brasilianische SUS-System, steht zwar grundsätzlich auch Ausländern in Notfällen offen, ist aber vielerorts überlastet und entspricht selten dem Standard, den du aus Deutschland kennst.

Als Reisender landest du deshalb im Krankheitsfall praktisch immer in einer Privatklinik. Dort wirst du allerdings häufig erst behandelt, wenn die Kostenübernahme geklärt ist. Bei größeren Eingriffen brauchst du dafür eine Kreditkarte mit hohem Limit oder eben eine Versicherung, die direkt mit dem Krankenhaus abrechnet.

Auf dem Land oder in kleineren Orten sieht es schon wieder anders aus. Bei ernsthaften Erkrankungen oder Unfällen ist dort oft ein Transport in die nächste größere Stadt nötig und im Extremfall sogar ein Rückflug nach Deutschland. Ein Ambulanzflug aus Südamerika kostet ohne Versicherung schnell sechsstellige Beträge.

Unsere Empfehlung: Die Langzeit-Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur

Langzeit-Reisekrankenversicherungen gibt es leider nicht wie Sand am Meer und viele Versicherer bieten sie gar nicht erst an. Wir haben die Anbieter, die es gibt, verglichen und empfehlen für Lateinamerika die Langzeit-Auslandskrankenversicherung der HanseMerkur.

Sie bietet ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis und deckt genau die Punkte ab, die bei einer langen Reise durch Brasilien, Mexiko und Co. wichtig sind.

Die HanseMerkur bietet zwei Varianten an: Eine Auslandskrankenversicherung für Reisen bis zu einem Jahr und eine für Aufenthalte bis zu fünf Jahren. Bei beiden kannst du zwischen dem Basic- und dem leistungsstärkeren Profi-Tarif wählen.

Schon der Basic-Tarif deckt die wichtigsten Kosten für folgende Leistungen ab:

  • Ambulante und stationäre Heilbehandlungen
  • Schmerzstillende Zahnbehandlungen und Zahnfüllungen
  • Medikamente und Verbandmittel
  • Untersuchungen und Behandlungen bei Schwangerschaft
  • Medizinisch sinnvoller Krankenrücktransport nach Deutschland – inklusive Transportkosten für eine Begleitperson
  • Überführung oder Bestattung im Todesfall
  • Weltweiter 24-Stunden-Notruf-Service

Der Profi-Tarif legt noch einiges drauf: Er übernimmt unter anderem psychotherapeutische Behandlungen (bis zu 10 Sitzungen), Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis 15.000 Euro, höhere Leistungen beim Zahnersatz sowie nach sechs Monaten Wartezeit auch Vorsorgeuntersuchungen zur Krebsfrüherkennung und Sehhilfen.

Dazu kommen praktische Extras wie ein medizinischer Dolmetscher-Service. Das ist besonders hilfreich, wenn dein Spanisch oder Portugiesisch für ein Arztgespräch noch nicht reichen.

Optional kannst du ein Zusatzpaket mit Reise-Unfall-, Reise-Haftpflicht- und Notfall-Versicherung abschließen; bei der Fünf-Jahres-Variante im Profi-Tarif ist zusätzlich eine Reisegepäck-Versicherung wählbar. Die Reisegepäck-Versicherung kann bei der Versicherung bis 1 Jahr und bis 5 Jahre zusätzlich abgeschlossen werden.

Die HanseMerkur ist bei erfahrenen Reisenden beliebt.

Warum die HanseMerkur gut zu Lateinamerika passt

  • Rücktransport schon, wenn medizinisch sinnvoll: Viele Versicherer zahlen den Rücktransport nur, wenn er medizinisch notwendig ist. Die HanseMerkur übernimmt ihn bereits, wenn er medizinisch sinnvoll ist. Das heißt, wenn du zum Beispiel in Deutschland besser versorgt wirst oder ein Krankenhausaufenthalt vor Ort länger als 14 Tage dauern würde.
  • Zweiradunfälle sind mitversichert: Ob Roller auf Cozumel oder Motorradtour durch die Anden – bei der HanseMerkur sind Unfälle mit motorisierten Zweirädern abgedeckt, sofern du den richtigen Führerschein hast.
  • Tauch- und Sportunfälle: Auch die Behandlung in der Unterdruckkammer wird übernommen, wenn sie medizinisch angeordnet ist. Eine separate Tauchversicherung brauchst du dafür nicht.
  • Bergungskosten für Anden-Trekker: Im Profi-Tarif sind Such-, Rettungs- und Bergungskosten bis 15.000 Euro versichert. Das ist wichtig für alle, die auf den Inka-Trail, den Huayna Potosí oder patagonische Trekkingrouten wollen.
  • Heimatbesuche abgesichert: Bei einer Vertragslaufzeit ab einem Jahr bist du bei Zwischenstopps in Deutschland bis zu sechs Wochen pro Jahr für Notfälle mitversichert.
  • Flexibel bis zum Schluss: Die Prämie wird tagesgenau berechnet. Verlängerst du deine Reise, kannst du die Versicherung bis zur Maximallaufzeit anpassen. Kommst du früher zurück, bekommst du die zu viel gezahlte Prämie anteilig erstattet.
  • Versicherungspflicht-tauglich: Mit der Versicherungsbestätigung erfüllst du die Versicherungspflicht in Ländern wie Kuba, Bolivien, Argentinien und Ecuador. Nimm den Nachweis ausgedruckt mit zur Einreise.

Was kostet die Langzeit-Reisekrankenversicherung?

Die Höhe der Prämie hängt von deinem Alter, der Reisedauer und dem gewählten Tarif ab. Praktisch für Lateinamerika: Du musst bei der HanseMerkur keine einzelnen Länder angeben, sondern wählst nur zwischen weltweitem Schutz mit oder ohne USA/Kanada.

Für eine Route durch Mittel- und Südamerika reicht der günstigere Tarif ohne USA/Kanada. Planst du unterwegs einen Abstecher in die USA, musst du allerdings den teureren Tarif für die gesamte Reisezeit wählen.

Für Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre gibt es beim Fünf-Jahres-Tarif günstigere Konditionen, während ab 60 höhere Tagessätze zu zahlen sind. Zusätzlich gibt es einen besonderen Young Travel Tarif, der sich an Studierende, Au-pairs und Work & Travel-Teilnehmer richtet. Er muss vor dem 35. Geburtstag abgeschlossen werden, gilt bis zu fünf Jahre und erfordert einen dezidierten Nachweis über deine Arbeit oder dein Studium. Erweiterter Personenkreis im Tarif Young Travel Outgoing: Neben klassischen Bildungsreisen können jetzt auch Praktikantinnen und Praktikanten sowie Teilnehmende an Freiwilligenprogrammen versichert werden.

Wichtig: Beim Jahresvertrag sind die ersten 93 Tage immer günstiger, während beim Fünf-Jahres-Vertrag die ersten 12 Monate weniger kosten.

Langzeit-Reiseversicherung für Lateinamerika bei der HanseMerkur

Hier siehst du die Tagespreise der verschiedenen Tarife, aufgeteilt nach Ein-Jahres- und Fünf-Jahres-Vertrag. Verschiedene Konditionen gibt es für die folgenden Altersstufen: bis 20 Jahre, 21 – 59 Jahre, 60 – 74 Jahre, ab 75 Jahre

Preisübersicht Reise-Krankenversicherung HanseMerkur für den weltweiten Auslandsaufenthalt bis 5 Jahre
Preisübersicht Young Travel Outgoing HanseMerkur für junge Leute für den weltweiten Auslandsaufenthalt mit Bildungszweck oder für Work & Travel-Programme bis 5 Jahre
Preisübersicht Reise-Krankenversicherung HanseMerkur für den weltweiten Auslandsaufenthalt bis 365 Tage

Stand: Juli 2026, weltweit ohne USA/Kanada

Die genaue Prämie für deine Reisedaten berechnest du am besten direkt auf der Website der HanseMerkur. Bezahlen kannst du einmalig oder in monatlichen, vierteljährlichen, halbjährlichen oder jährlichen Raten.

Auch bei der Selbstbeteiligung ist die HanseMerkur fair: Beim Ein-Jahres-Vertrag gibt es keinen Selbstbehalt, beim Fünf-Jahres-Vertrag sind es 25 Euro pro Versicherungsfall. Ausgenommen davon ist der Young Travel Tarif, bei dem ebenfalls kein Selbstbehalt fällig wird.

Wichtig: Für den Abschluss brauchst du einen Wohnsitz in Deutschland, und die Versicherung muss vor deiner Abreise abgeschlossen werden. Das geht komplett online und auch noch kurzfristig – theoretisch am Tag vor dem Abflug nach Lima oder São Paulo.

Was tun im Notfall?

Wenn unterwegs etwas passiert, ist der weltweite Notruf-Service der HanseMerkur rund um die Uhr unter +49 40 5555 7877 erreichbar. Das Team hilft dir, vor Ort einen guten Arzt oder eine passende Klinik zu finden. Außerdem, und das ist sehr wichtig, klärt es bei größeren Behandlungen die Kostenübernahme direkt mit dem Krankenhaus. Gerade in Lateinamerika wichtig, weil Privatkliniken kostspielige Behandlungen oft erst nach dieser Zusage beginnen.

Während du keine Chipkarte wie in Deutschland hast, kriegst du nach Abschluss deiner Police eine Versicherungsnummer mit deiner Rechnung und den Unterlagen, was alles übernommen wird, von der HanseMerkur. Zusätzlich kannst du dir deine digitale Versicherungskarte in deine Apple- oder Google-Wallet runterladen.

Kleinere Arztrechnungen bezahlst du in der Regel zunächst selbst. Deshalb gehört eine Kreditkarte mit ausreichend Limit ins Reisegepäck. Anschließend reichst du die Belege und eventuelle Befunde online bei der HanseMerkur ein.

Nach der Prüfung der Belege bekommst du den Betrag innerhalb weniger Wochen auf dein Konto erstattet. Hebe alle Rechnungen und Belege gut auf und lass dir Diagnosen nach Möglichkeit auf Englisch ausstellen.

Fazit: Gut versichert durch Lateinamerika

Eine Langzeit-Reisekrankenversicherung für Lateinamerika gehört auf jede Packliste – gleich neben Reisepass und Kreditkarte. Für wenige Euro pro Tag ersparst du dir das finanzielle Risiko, das ein Krankenhausaufenthalt in einer Privatklinik oder ein Rücktransport aus den Anden bedeuten würde.

Die HanseMerkur bietet dafür aus unserer Sicht das beste Gesamtpaket: faire Preise, starke Leistungen und die Flexibilität, die eine lange Reise nun einmal braucht. So kannst du dich auf das konzentrieren, worum es wirklich geht: Ceviche, Regenwald, Karneval und Karibikstrände!

FAQ – Langzeit-Krankenversicherung für Lateinamerika

In einigen Ländern wie Kuba, Bolivien und Argentinien lautet die Antwort ja. Wie streng das kontrolliert wird, hängt manchmal vom Personal beim Check-in und bei der Immigration ab. Offiziell ist eine Krankenversicherung allerdings Pflicht.Auch wenn du ein Visum für Digitale Nomaden in Brasilien oder Kolumbien beantragst, musst du den Nachweis einer Krankenversicherung erbringen.
Nein! Auch eine freiwillige Auslandskrankenversicherung musst du vor deiner Abreise aus Deutschland abschließen. Es gibt nur wenige Versicherer, die eine Police anbieten, wenn du schon im Ausland bist.
Wenn du die HanseMerkur Langzeit-Krankenversicherung wählst, dann ja. Du kannst deine Police bis zur maximalen Laufzeit von einem bzw. fünf Jahren verlängern. Wichtig ist, dass du dich rechtzeitig vor Ablauf darum kümmerst, damit keine Versicherungslücke entsteht.
Ja, die Langzeit-Auslandskrankenversicherung ist auch etwas für dich, wenn du Work & Travel planst, studierst oder ein Praktikum machst. Für junge Leute bis 35 hat die HanseMerkur mit dem Young-Travel-Reiseschutz außerdem ein eigenes Angebot im Programm, das sich für ein Erasmus-Studium oder Work & Travel-Aufenthalte in Chile, Argentinien oder Uruguay lohnen kann.
Das kommt auf deinen Tarif an. Beim HanseMerkur Tarif für bis zu ein Jahr gibt es keinen Selbstbehalt, genauso wenig wie beim Young Travel Tarif. Beim regulären Fünf-Jahres-Tarif gibt es 25 Euro Selbstbehalt pro Schadensfall.

 

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