Manaus: Die besten Dschungelhotels und Regenwald-Lodges im Amazonas
Der Besuch in einer Urwald-Lodge zählt zu den Highlights einer Brasilienreise. In scheinbar unendlicher Natur spürst du die Kraft des größten Regenwaldes der Erde und lernst Pflanzen- und Tierwelt sowie Kultur der Einheimischen kennen. Hier findest du Tipps und Infos zur Planung deiner Reise in ein Amazonas-Dschungelhotel.
Inhaltsverzeichnis
Die meisten touristisch genutzten Dschungelhotels in Brasilien werden über Manaus erreicht. Einige liegen im Nahbereich der Stadt, bei anderen muss man eine stundenlange Anfahrt einplanen. Oft geht es über Flüsse und immer einsamer werdende Straßen, was einem eigenen touristischen Programm gleichkommt. Die Kommunikation wird in dieser Zeit wahrscheinlich eingeschränkt sein, denn Internet oder Telefonanschluss gibt es in den entfernter liegenden Dschungelhotels nicht oder nur rudimentär. Nutze diese Zeit auch bewusst für dich einmal zum Abschalten.
Um ein wirkliches Gefühl für den Amazonas zu bekommen, empfehlen wir einen Lodge-Aufenthalt von mindestens drei oder vier Nächten, darunter lohnt es sich nicht. Die entsprechenden Pakete werden als „4 Tage/3 Nächte“ angepriesen, aber eigentlich sind es nur zwei volle Tage sowie der Nachmittag des Anreisetages. Denn am letzten Tag wird meistens schon gleich nach dem Frühstück die Rückreise nach Manaus angetreten. Kürzere Pakete können dem Aufwand der Anreise letztlich kaum gerecht werden.
In diesem Artikel bündeln wir alle relevanten Infos über mehrtägige Ausflüge ab Manaus zu den Regenwald-Lodges im Amazonas. Ausführliche Informationen zu Manaus und den dortigen Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Unterkünften, Restaurants und Transport findest du im Artikel Manaus: Tipps für deine Reise.
Unterkunftstipp für deinen Aufenthalt in Manaus:
Das beeindruckende Juma Ópera Boutique Hotel hat exzellente Zimmer, eine tollen Pool und eine Top-Lage direkt bei der Oper. In wenigen Minuten erreichst du zu Fuß den Hafen sowie alle Bars und Restaurants der Innenstadt. Auch die Büros der wichtigsten Touranbieter liegen um die Ecke, viel zentraler und besser kann man in Manaus nicht wohnen. Hier findest du das Hotel bei Booking.com. Weitere Hoteltipps in verschiedenen Preisklassen findest du weiter unten im Artikel.

Klima und beste Reisezeit
Das Amazonasgebiet ist ganzjährig besuchbar und zu jeder Zeit ein spektakuläres Reiseziel. Allerdings präsentieren sich die Flüsse und die umgebenden Landschaften zu den verschiedenen Jahreszeiten in einem deutlich anderen Gewand. Eine eindeutig beste Reisezeit gibt es nicht. Es ist persönliche Geschmackssache, ob man den Amazonas bei hohem Wasserstand bevorzugt, wenn die Flüsse so hoch stehen, dass man mit dem Boot durch die Schwemmwälder fahren kann, oder ob man die Trockenzeit bevorzugt, wenn es weniger regnet, Tiere leichter zu sehen sind, aber auch Dürregefahr besteht.
Niedrigwasser und Trockenzeit
Die Trockenzeit beginnt im Juli, aber erst von September bis Dezember erreichen die Flüsse ihre Tiefststände, bevor sie sich ab Januar wieder langsam füllen. Viele ansonsten überschwemmte Landstriche sind in dieser Zeit begehbar und ermöglichen ausgedehnte Dschungelwanderungen. Der Fischfang verläuft erfolgreicher, weil den Fischen weniger Platz zur Verfügung steht, auf dem sie sich verteilen können. Aus demselben Grund ist es jetzt auch leichter, Kaimane und andere in den Flüssen lebende Tiere zu sichten. Die Hochsaison für Angeltouristen reicht von Mitte August bis Ende Dezember.
Niederschläge wirst du möglicherweise während deines Besuchs im Amazonas gar nicht erleben, wenn du im Juli, August oder September kommst. In diesen Monaten regnet es am wenigsten.
Dürregefahr
Verursacht durch den vom Menschen gemachten Klimawandel haben in den letzten Jahren schwere und lang anhaltende Dürren den Amazonas heimgesucht. Besonders schlimm war es 2023 und 2024, als viele Flüsse und Flussarme austrockneten oder zu Rinnsalen verkamen und Anrainer wochen- und monatelang abgeschnitten von der Außenwelt auf dem Trockenen saßen. Die Flusspegel waren mitunter so niedrig, dass Wasserwege nicht mehr befahren werden konnten. Viele Flussanwohner hatten keinen Zugang zu Trinkwasser und mussten teilweise kilometerweit zu Fuß in sengender Hitze durch ausgetrocknete Flussbetten laufen, um sich mit dem Nötigsten zu versorgen. Auch durch die Trockenheit begünstigte Brände waren ein Problem, der dichte Rauch hüllte ganze Landstriche ein und sorgte sogar in Manaus zeitweise für eine prekäre Luftqualität. Einige Dschungelhotels mussten in dieser Zeit ihren Betrieb vorübergehend einstellen, andere waren durch eine günstigere Lage kaum betroffen. Das Risiko einer Extremdürre, die das Ausmaß einer normalen Trockenzeit übersteigt, besteht hauptsächlich zwischen September und November.

Hochwasser und Regenzeit
Im Januar, manchmal auch schon im Dezember, beginnt die Regenzeit und die Wasserpegel schwellen bis Juni überall an, bevor sie langsam wieder zurückgehen. Zwischen März und August sind alle Flüsse gut gefüllt, mancherorts schwankt der Wasserstand zwischen Trockenzeit und Regenzeit um sagenhafte 15 Meter. Viele Waldgebiete haben sich daran angepasst und verbringen die Hälfte des Jahres in überflutetem Zustand. Es ist sehr beeindruckend, mit einem kleinen Boot zwischen den Kronen der Baumriesen umherzufahren. Die Hochwasserzeit ist die beste Zeit, um die Schwemmlandschaften, die sogenannten „Igapós“, in ihrer ganzen Schönheit kennenzulernen.
Zwischen Dezember und Mai wird es mit einiger Wahrscheinlichkeit während deines Besuchs auch öfter mal regnen. Aber keine Angst, meistens sind dies kurze, heftige Güsse und kein tagelanger Dauerregen. Außerdem ist ein Tropenregen bei 30 Grad angenehmer als ein kalter Graupelschauer in Mitteleuropa. Und bei Regen mit dem Boot durch den Urwald zu gleiten, ist ein eindrückliches Erlebnis. Auch akustisch, wenn zum Beispiel der Guide unterwegs versucht, eine Gruppe Riesenotter anzulocken. Wer in den Regenwald fährt, sollte also nicht wasserscheu sein. Bring dir am besten ein gutes Cape mit, denn die Bootstouren finden natürlich auch bei Regen statt und die Boote sind oft nicht überdacht. Die Monate, in denen es am meisten schüttet, sind März und April.

Hauptsaison und Nebensaison
Hauptsaison in den Dschungelhotels ist in der zweiten Jahreshälfte, also in der trockenen Periode von Juli bis Dezember. Die Lodges füllen sich dann mit einheimischen, aber vor allem mit ausländischen Besuchern und viele Unterkünfte sind in dieser Zeit ausgebucht. Es ist nicht ungewöhnlich, dass die beliebtesten Dschungelhotels schon im Mai kein einziges freies Zimmer mehr für das gesamte zweite Halbjahr haben. Deutlich weniger ist in der Nebensaison in der ersten Jahreshälfte los. Der Beginn der Regenzeit im Januar scheint Reisende offenbar abzuschrecken, aus meiner Sicht zu Unrecht. Besonders April und Mai zählen für mich zu den schönsten Monaten überhaupt, um den Amazonas zu besuchen. Die Flüsse sind gut gefüllt, die Natur zeigt sich in ihrer grünsten Pracht, extreme Trockenheit, Dürre und Brände sind keine Gefahr, die Hotels platzen nicht aus allen Nähten, Preise sind oft reduziert und unterm Strich regnet es viel weniger, als man vorher gedacht hatte.
Du möchtest nicht nur den Amazonas, sondern auch weitere Gegenden des Landes besuchen? Dann schau mal auf unserem Brasilien-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.
Tipps zur Planung
Die gute Nachricht vorab: Einmal in deinem Hotel in Manaus angekommen, musst du dich außer die Buchung deiner Lodge parat zu haben um nichts anderes mehr kümmern.
Überblick
Der Aufenthalt in einem Dschungelhotel umfasst üblicherweise schon den kompletten Transfer von und zurück nach Manaus. Du wirst also in deiner Hotellobby zu einer angekündigten Uhrzeit abgeholt und zusammen mit anderen Gästen zur Lodge gebracht. Das ist meist schon ein spannendes Erlebnis und unterwegs lernt man gleich ein paar andere Hotelgäste kennen. Auch die Übernachtung ist natürlich im Preis inbegriffen, ebenso wie dreimal täglich ein üppiges und oft originelles Essensbuffet, zum Beispiel selbst geangelte Fische, und vor allem: eine Unmenge von Aktivitäten und Exkursionen, auf der du der einzigartigen Pflanzen- und Tierwelt auf Schritt und Tritt begegnest.

Preise der Amazonas-Lodges
Die Lodges geben normalerweise einen Gesamtpreis an, in dem alles enthalten ist, vom Transfer von und nach Manaus, über sämtliche Mahlzeiten, Touren und Guides bis zur Unterkunft. Der Preis mag auf den ersten Blick hoch erscheinen, aber alles zusammengerechnet ist ein Trip in den Amazonas-Regenwald gar nicht mal so teuer. Man muss dabei auch bedenken, wie schwierig und logistisch aufwendig es ist, so ein Unternehmen fernab jeglicher städtischer Zivilisation zu errichten und aufrecht zu erhalten. Und nicht zuletzt ist es ja auch für die meisten eine „Once-in-a-Lifetime“-Erfahrung, wo man unter Umständen nicht auf den letzten Cent schielen sollte. Trotzdem ist ein Preisvergleich vorher nötig und angeraten, denn die Unterschiede sind groß, sowohl was den gebotenen Komfort als auch den Preis betrifft. Welches Preis-Leistungs-Verhältnis am besten passt, kann nur individuell entschieden werden. Hierbei kann unsere Vorstellung empfehlenswerter Lodges weiter unten behilflich sein.

Packliste für eine Amazonas-Lodge
Für drei Nächte reicht eine kleine Reisetasche mit etwa zehn Kilogramm Inhalt. Deine restlichen Sachen kannst du in deinem Hotel in Manaus deponieren und auf dem Rückweg dort wieder entgegennehmen.
Die folgenden Gegenstände solltest du für einen Besuch in einem Amazonas-Dschungelhotel mitnehmen:
- Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor
- Schirmmütze/Sonnenhut
- Sonnenbrille
- Moskitospray
- Insektensalbe (zur Nachbehandlung von Stichen)
- Badekleidung
- dünnes Strandtuch
- Sandalen/Flipflops
- geschlossene, matschtaugliche Schuhe
- eine lange Hose
- ein langärmliges Hemd/Bluse
- ein Paar lange Socken
- Regencape/Poncho
- auffüllbare Wasserflasche
- ggf. Fernglas
- Lesestoff/Buch

WLAN und SIM-Karten im Amazonas
Während du in Manaus in deinem Hotel in der Regel auf eine gute WLAN-Verbindung zurückgreifen kannst, steht im Amazonas-Regenwald nicht überall durchgängig Internet zur Verfügung. Wozu auch, könnte man fragen, denn hier steht ja das Erleben dieses einzigartigen Naturwunders mit allen Sinnen im Vordergrund. Dennoch bieten die meisten Lodges mittlerweile einen Empfang an, wenn auch nicht immer auf allen Zimmern, so doch in zentralen Bereichen der Anlage. Dabei kann es jedoch durch wetterbedingte Ausfälle auch mal zu Störungen kommen. Falls du also wichtige Tätigkeiten im Netz zu verrichten hast, solltest du das sicherheitshalber schon vor dem Ausflug in den Regenwald erledigen.
Der Kauf einer brasilianischen SIM-Karte ist leider mit manchen Tücken verbunden, denn dafür ist eine brasilianische Steuernummer (CPF) nötig, die ausländische Reisende in aller Regel nicht besitzen. Manchen Touristen gelingt es, das Problem zu umgehen, indem sie sich eine SIM-Card von brasilianischen Freunden besorgen lassen. Alternativ kannst du dir schon vor Beginn deiner Reise eine eSIM für Brasilien kaufen, wie zum Beispiel über Holafly, und diese auch in einigen Nachbarländern nutzen. Besonders praktisch ist das, wenn du danach noch zum Beispiel nach Peru oder Kolumbien weiterreist. Die Netzabdeckung in Brasiliens Städten ist überwiegend gut und wird immer besser.
Hier findest du ausführliche Informationen zur Brasilien-eSIM von Holafly.

Reiseführer für den Amazonas
Unser Autorenteam ist seit vielen Jahren zuständig für die Reiseführer DuMont Reise-Handbuch Brasilien und Stefan Loose Travel Handbuch Brasilien. Beide Bücher bieten eine große Auswahl an nützlichen Tipps und Erklärungen, die dir helfen, dich nicht nur im Amazonas-Regenwald, sondern in ganz Brasilien zurechtzufinden.

Exkursionen
Zu den angebotenen Ausflügen in einem Dschungelhotel gehören fast immer eine mehrstündige Dschungelwanderung („jungle excursion“), etliche Flussfahrten, Piranha-Angeln, Sonnenaufgang über dem Fluss („Sunrise Tour“) ebenso wie eine nächtliche Ausfahrt zur Sichtung von Kaimanen und anderen Tieren, Besuch bei den Flussanwohnern („ribeirinhos“ oder „caboclos“), Kanufahrten, Baumklettern, Bogenschießen, Einführung in Dschungel-Überlebenstechniken, botanische Exkursionen und vieles mehr. Je nach Lage der Lodge kann auch das Schwimmen mit den rosa Flussdelphinen (botos) zum Programm gehören.
Guides
In der Regel steht Gästen ein erfahrener einheimischer Guide zur Seite, der viel Wissenswertes über das Leben im Amazonas zu berichten weiß. Englischsprachige Guides sind in allen Lodges verfügbar, einige Sprachtalente beherrschen sogar noch weitere Sprachen, vor allem Spanisch, Französisch und Italienisch sind gut verbreitet. Deutschsprachige Guides sind dagegen eher rar gesät und falls vorhanden, dann manchmal nur zu einem höheren Preis buchbar. In jedem Fall sollte ein deutschsprachiger Tourenleiter explizit und möglichst lange im Voraus angefragt werden. Die Tourgruppen, die sich bei den Ausflügen ein Boot teilen, werden meistens am Anfang einem Guide zugewiesen und bleiben bis zum Ende zusammen. Sie bestehen üblicherweise aus sechs bis acht Personen, mitunter auch mehr. Bei mehrsprachigen Gruppen können sich die Erklärungen etwas in die Länge ziehen, wenn der Guide seine Informationen stets mehrmals nacheinander abwickeln muss. Besser ist es, in einer einsprachigen Gruppe zu landen, nur liegt das nicht immer in der Macht des Gastes.

Bootstouren
Zu den schönsten und zugleich entspanntesten Ausflügen zählen die Bootstouren. Du nimmst in einem leicht schwankenden kleinen Schnellboot mit Außenborder Platz und genießt bei angenehmem Fahrtwind einfach nur die wunderbare Umgebung. Zu allen Seiten türmt sich der Regenwald bis zu 30 Meter hoch auf und immer wieder legt das Boot Stopps ein, um Tiere aus der Nähe zu sichten. Es ist beeindruckend, mit welch messerscharfen Adleraugen der Guide und sein begleitender Bootsführer, der Canoeiro, die im Unterholz versteckten Tiere entdecken. Du siehst Affen, Tukane, Papageien, Aras, Faultiere, Flussdelphine und vieles mehr.
Mitnehmen: Für die Bootstouren reicht es aus, wenn du leichte, normale Kleidung und Sandalen anziehst, denn in der Regel wird das Boot nicht verlassen. Sonnenschutz und je nach Wetterlage auch ein guter Regenschutz sollten auf jeden Fall zur Hand sein. Moskitospray wird eigentlich bei den Bootstouren nicht gebraucht, du solltest es aber zur Sicherheit einstecken. Sehr nützlich ist auf den Bootausflügen zudem ein Fernglas für die Erspähung der Tiere, die sich oft hoch in den Bäumen verstecken. Ein halber Liter Wasser darf bei keinem Ausflug fehlen.

Sunrise Tour
Eine besondere Variante der Bootstouren und einer der schönsten Ausflüge überhaupt ist die Ausfahrt am frühen Morgen zur Bewunderung des Sonnenaufgangs. Die Sunrise Tour, oder auf Portugiesisch „Nascer do Sol“, beginnt noch in der stockdunklen Nacht. Es ist hart, aber du musst deinen Wecker auf 5 Uhr stellen, denn die Abfahrt ist pünktlich um 5.30 Uhr und auf verspätete Teilnehmer kann die Sonne leider keine Rücksicht nehmen. Aber das frühe Aufstehen gerät schnell in Vergessenheit, wenn du das Glück hast, einen wolkenlosen Sonnenaufgang über dem Amazonas-Regenwald zu sehen. Es ist ein unvergessliches Erlebnis, wie der leuchtende Ball nach und nach den Himmel, den Fluss und die umgebende Baumwelt erst kräftig rot-orange und dann strahlend gelb wie in eine Farbpalette taucht.

Allerdings kann eine starke Bewölkung das Lichtspektakel an manchen Tagen auch verhindern. Dann erwartet dich ein diesiger Nebelschleier über dem Fluss und der Bootsführer kann die eigene Hand kaum vor Augen sehen. Ausgesprochene Morgenmuffel könnten zwar pokern und sich am Vorabend beim Guide über die wahrscheinlich vorherrschenden Wetterbedingungen erkundigen, aber erstens muss dies nicht eintreffen und zweitens hat es auch etwas Faszinierendes, mit dem Boot frühmorgens über den in dichten Nebelschwaden liegenden Fluss zu fahren. Die Sunrise Tour ist also, wie so vieles im Naturtourismus, ein bisschen Glückssache. Zwar versuchen die Lodges, anhand von Wettervorhersagen den besten Tag für diese Tour auszuwählen, eine „Erfolgsgarantie“ gibt es aber nicht. Mit der richtigen Einstellung lohnt sich das frühe Aufstehen trotzdem immer.
Mitnehmen: Auch wenn es beim Aufstehen noch nicht so wirkt, du wirst deine Sonnenbrille brauchen, stecke sie also unbedingt ein. Denn manchmal scheint bei klarem Himmel die schnell aufsteigende Sonne so hell, dass sich das Naturschauspiel mit bloßem Auge kaum bewundern lässt, und gesundheitlich ist es ohnehin nicht ratsam, direkt in die Sonne zu schauen. Auch Sonnencreme und Moskitospray sollten im Gepäck sein, ebenso wie eine Flasche Wasser.

Dschungelwanderung
Eine mehrstündige Dschungelwanderung gehört bei fast jeder Lodge zum Programm. Entweder gibt es einen Weg, der direkt an der Lodge beginnt oder man fährt per Boot dorthin. Ein erfahrener Guide führt die Gruppe entlang mehr oder weniger festgetretener und nicht selten schlammiger Pfade und zeigt unterwegs Bäume, Pflanzen, Tiere und Insekten. Wenn du Glück hast, kommst du an einem der gigantischen Samaúma-Baumriesen (Kapokbaum) vorbei. Manchmal werden auch unterwegs Survival-Tipps gegeben und die Teilnehmer lernen, wie sie zum Beispiel an essbare Larven gelangen können. Wer mag, darf diese dann gleich probieren, unter Umständen sogar gegrillt über einem schnell erstellten Feuerchen. Eine Dschungelwanderung findet fast immer morgens/vormittags statt, da die Temperaturen dann noch am erträglichsten sind. Diese Tour ist körperlich etwas fordernder als die anderen Ausflüge, insbesondere wegen der je nach Jahreszeit großen Hitze und der hohen Luftfeuchtigkeit, die den Schweiß wie aus Eimern an einem herunterlaufen lassen.
Mitnehmen: Wichtigstes Utensil auf den Dschungeltreks sind geschlossene, matschtaugliche Schuhe und lange Hosen. Beides dient vor allem dem Schutz bei einem unbeabsichtigten Tritt auf Schlangen, die man zwar selten sieht, aber die natürlich immer irgendwo im Gebüsch sind. Langärmlige Hemden sind vor allem wegen der Moskitos ratsam, aber nicht zwingend vorgeschrieben. Für die Wanderung musst du zudem ein gutes Moskitospray dabeihaben. Mein Tipp: Lauf erstmal los, ohne dich großflächig einzusprühen. Denn oft sind gar nicht so viele Stechmücken unterwegs, wie man befürchtet, und falls doch, ist man durch die lange Kleidung ohnehin schon gut geschützt. Der Stich der Regenwaldmücke scheint zudem viel weniger zu jucken als der ihrer Verwandten an der Atlantikküste, so jedenfalls mein Eindruck. Nimm auch hier wieder reichlich Wasser mit, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.
Piranha-Angeln
Piranhas eilt ein schlechter Ruf voraus. Dabei sind sie für Menschen lange nicht so gefährlich, wie man außerhalb des Amazonas denkt. Man kann an vielen Stellen rund um die meisten Lodges sogar recht bedenkenlos im Fluss baden. Die Amazonasbewohner jedenfalls schätzen den Piranha vor allem als Speisefisch. Bei den Lodges steht daher fast immer ein Piranha-Angeln auf dem Programm. Die Gruppe dümpelt in ihrem Bötchen an einer schattigen Stelle und genießt dabei auch die Ruhe, mal keine Motorengeräusche, sondern nur das Plätschern des Flusses zu hören. Meistens werden die Piranhas nach dem Fang stolz fotografiert und dann wieder ins Wasser geworfen. Wenn der Fisch tatsächlich zum Verzehr mitgenommen wird, sollte man darauf achten, dass der Guide ihn umgehend mit einem Schlag betäubt oder tötet, sodass er keiner qualvollen Erstickung ausgesetzt ist.
Mitnehmen: Für diese Tour brauchst du eigentlich nicht viel. Sonnencreme und Moskitospray sollten wie immer dabei sein, aber da die Boote meistens im Schatten unter einem Baum dümpeln, wirst du vermutlich kaum Gebrauch davon machen. Auch das Wasserfläschchen gehört natürlich ins Gepäck.
Besuch in einem Indigenendorf
Nur in seltenen Fällen gehört zum Besuch einer Lodge auch ein Ausflug zu einem nahe gelegenen indigenen Volk. Sofern die Lodge ein solches Programm anbietet, wird die Erfahrung von den Reisenden als bereichernd erlebt. Man lernt zum Beispiel die örtliche Schule kennen, manchmal gibt es auch eine kleine Vorführung oder der Stammesvorstand oder Medizinmann hält einen Vortrag. Wichtig ist, die Indigenen achtsam und respektvoll zu behandeln. Sie führen ein komplett anderes Leben im Einklang mit der Natur des Amazonas, als wir es gewohnt sind. Diese Besuche eröffnen Einblicke in andere Welten, und für die Indigenen ist der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle.

Besuch bei Flussbewohnern
Ähnlich gelagert sind die Besuche bei Flussbewohnern, die im Amazonas Ribeirinhos oder Caboclos genannt werden. Entweder besucht man das Haus einer einzelnen Familie oder ein kleines Dorf. Gezeigt wird beispielsweise, wie die Flussbewohner Lebensmittel aus der Maniokwurzel herstellen oder ein junges Dorfmitglied klettert pfeilschnell auf eine hohe Palme und holt eine Kokosnuss oder einen Açaí-Strauch herunter. Auch die im Garten wachsenden exotischen Pflanzen und Früchte werden vorgestellt, darunter in der Regel die Kakaofrucht Cupuaçu und Urucum, bei uns als Annattostrauch besser bekannt. Allgemein wird ein Bild davon vermittelt, wie die Flussbewohner sich in so entlegenen Regionen organisieren. Das Kennenlernen dieser unbekannten Lebensweisen ist sehr spannend.
Nachttour mit Kaimansichtung
Auf den abendlichen Bootstouren gleich nach dem Dinner sieht man jede Menge heller Punkte im Wasser aufblitzen, das sind die Augen der Kaimane, die im Licht der Taschenlampen reflektieren. Der Guide führt zu Stellen, an denen er Tiere vermutet, die manchmal bei erfolgreichem Zupacken dann auch kurz an Bord geholt werden. Meistens sind es junge Kaimane, die nach ein paar Fotos und zoologischen Erläuterungen recht schnell wieder ins Wasser gelassen werden. Mittlerweile verzichten einige Lodges auch darauf, die Tiere an Bord zu holen, um sie keinem Stress auszusetzen. Aber auch kleine Schlangen oder andere Tiere kann man, je nach Fertigkeit des Guides, mitunter zu Gesicht bekommen. So oder so zählt die abendliche Tour zu den Highlights, denn das Gleiten durch die Dunkelheit ist ein ganz besonders schönes Erlebnis, vor allem dann, wenn der Himmel frei ist und Tausende Sterne über dem Regenwald funkeln.
Bogenschießen
Manche Lodges bieten Bogenschießen als Aktivität an. In einem schnellen Crashkurs lernen auch blutige Anfänger erstaunlich schnell mit dem traditionellen Jagdgerät der Ureinwohner des Amazonas umzugehen. Die Erfolge stellen sich ziemlich bald ein und falls nicht, hat es zumindest einen erheblichen Spaßfaktor, wenn wieder mal die Tafel mit dem aufgemalten Wildschwein meterweit verfehlt wurde und sich stattdessen die Pfeile in den umstehenden Bäumen sammeln.

Baden im Fluss
Das ist keine offiziell angebotene Aktivität der Dschungelhotels, aber eine der schönsten Betätigungen vor, zwischen und nach den Exkursionen beziehungsweise Mahlzeiten. Ein Bad in dem dunklen, warmen Süßwasser wirkt wie ein Jungbrunnen und so manchen Teilnehmer hat man gar nicht mehr aus dem Wasser herausbekommen. Eine Gefahr durch Piranhas ist eigentlich nicht gegeben, denn die Raubfische greifen keine gesunden Menschen an. Auch bei Kaimanen stehen wir auf dem Speiseplan ziemlich weit unten. Trotzdem sollte man sich vorher immer bei den lokalen Experten, also Guides und Einheimischen, erkundigen, ob ein Bad an dieser Stelle sicher ist. Dort, wo Hotels Flusspools oder extra Badestege errichten, kann man auch so davon ausgehen. Generell solltest du nicht mehr nach 18 Uhr, also dem Einbruch der Dunkelheit, in den Fluss steigen, denn dann beginnen viele Amazonastiere zu jagen.

Typischer Ablauf in einer Amazonas-Lodge
Auch wenn sich die Lodges in vielen Details unterscheiden, so gibt es eine Menge Gemeinsamkeiten und ähnliche Abläufe, die sich fast überall wiederfinden. Der Tag in einer Dschungel-Lodge beginnt früh, man lebt im Urwald nach dem Rhythmus des Tageslichts. Das Frühstück steht meistens ab 7 oder 7.30 Uhr bereit, um 8 oder 8.30 Uhr geht es gleich zur ersten Exkursion, die im Normalfall zwei bis drei Stunden dauert. Vor dem Mittagessen bleibt in der Regel etwas Zeit zum Ausruhen oder zu einem erfrischenden Bad im Fluss oder Pool. Das Mittagsbüffet steht ab 12 oder 12.30 Uhr auf dem Programm, danach besteht Gelegenheit zu einem Verdauungsspaziergang oder einem kleinen Nickerchen in der Hängematte. Um 15 oder 16 Uhr wird zur zweiten Tagestour aufgebrochen, auch diese dauert zwei oder drei Stunden bis höchstens 18 Uhr, wenn die Sonne untergeht. Ein üppiges Abendessen wartet dann um 19 oder 19.30 Uhr auf die Hotelgäste. Neben dem Tagesprogramm gibt es außerdem noch einen abendlichen Bootsausflug sowie eine Sunrise Tour zum Sonnenaufgang.
Ein typischer Ablauf in einer Regenwald-Lodge könnte zum Beispiel so aussehen:
Erster Tag
- Zwischen 7 und 8 Uhr Abholung vom Hotel in Manaus
- Je nach Lage der Lodge Ankunft zwischen 11 und 12 Uhr
- 12 bis 13 Uhr Mittagessen
- 13 bis 15 Uhr Kennenlernen der Anlage, Ausruhen in Hängematten oder Baden im Fluss oder Pool (falls vorhanden)
- 15 bis 17 oder 17.30 Uhr erster leichter Ausflug, meistens per Boot zur Erkundung der näheren Umgebung („Reconhecimento“)
- 19 bis 20 Uhr Abendessen
- Danach gibt es manchmal noch einen kurzen Vortrag, andernfalls steht die Bar mit Caipirinhas bereit oder man zieht sich auf das Zimmer zurück: Das Bett ruft früh im Regenwald.
Zweiter Tag
- 7 bis 8 Uhr Frühstück
- 8.30 bis 11 Uhr Dschungelwanderung
- 11 bis 12 Uhr eventuell Zeit für ein Bad im Fluss oder Pool
- 12 bis 13 Uhr Mittagessen
- 13 bis 15 Uhr Ausruhen in Hängematten oder wieder Baden im Fluss oder Pool
- 15 bis 18 Uhr Besuch bei Flussbewohnern
- 19 bis 20 Uhr Abendessen
- 20 bis 21 Uhr Bootstour im Dunkeln („Kaiman Spotting“)
Dritter Tag
- 5.30 Uhr Bootstour zum Sonnenaufgang („Sunrise Tour“ oder „Nascer do Sol“)
- 7 bis 8 Uhr Frühstück
- 8.30 bis 11.30 Uhr Je nach Lage der Lodge weitere Aktivität, zum Beispiel in der Regenzeit Bootstour durch einen überschwemmten Wald, Kanufahrt, Bogenschießen usw.
- 12 bis 13 Uhr Mittagessen
- 13 bis 15 Uhr Ausruhen in Hängematten oder Baden im Fluss oder Pool
- 15 bis 17.30 Uhr Piranha-Angeln
- 19 bis 20 Uhr Abendessen
- Im Anschluss je nach Fitnesszustand: Bar oder Bett
Vierter Tag
- 7 bis 8 Uhr Frühstück
- 9 Uhr Rückfahrt nach Manaus, entweder zum Hotel oder direkt zum Flughafen
- Ankunft je nach Lage der Lodge ungefähr zwischen 12 und 13 Uhr
Amazonas-Lodges: Unsere Empfehlungen
Alle der unten vorgestellten Lodges können wir ohne Einschränkung empfehlen. Die Tourenprogramme unterscheiden sich zwischen den Dschungelhotels nur wenig, ein höherer Preis begründet sich vor allem durch einen größeren Komfort der Zimmer und Gemeinschaftsanlagen sowie oft, aber nicht immer, durch ein besonders gutes gastronomisches Angebot. Falls du eine gewisse Hitzeempfindlichkeit mitbringst, solltest du darauf achten, dass die Zimmer eine Klimaanlage besitzen, das gilt vor allem für die Zeit zwischen September und Dezember. Auch die Bettenbreite kann für Reisende eine Rolle spielen, manche Lodges bieten sie nur in schmaler Ausfertigung von 1,20 bis 1,40 Meter an. Einen Fernseher wirst du fast nirgendwo finden, eine Minibar gibt es hauptsächlich in den höheren Zimmerkategorien der besten Lodges. An Trinkwasserspendern im Restaurant kannst du dir rund um die Uhr kostenlos deine Flaschen auffüllen, Kaffee, Tee und Fruchtsäfte stehen morgens zum Frühstück bereit. Ansonsten gibt es häufig einen Gemeinschaftskühlschrank, aus dem man sich Limonaden oder Bier entnehmen und seinen Verbrauch in eine Liste eintragen kann, bezahlt wird am Ende. Auch eine Caipirinha wird abends in der Bar gerne für die Gäste gemixt.
Je nach Lage der Lodges kann sich die Wasserfarbe innerhalb eines Jahres in wechselndem Gewand zeigen: In der zweiten Jahreshälfte nehmen Flüsse in der Nähe des Rio Solimões oder Amazonas die durch Sedimente verursachte charakteristische hellbräunliche Färbung an, in der ersten Jahreshälfte sind sie dagegen klar und teefarben. Lodges, die in der Nähe des Rio Negro liegen, präsentieren sich ganzjährig in der klaren, dunklen Optik.
Dies sind einige der besten und beliebtesten Dschungelhotels im Amazonas und unsere Empfehlungen für deinen gelungenen Aufenthalt im brasilianischen Regenwald:
Juma Amazon Lodge
Die Juma Amazon Lodge zählt zu den besten Dschungelhotels im Amazonas und vereint Komfort und Nachhaltigkeit auf höchstem Niveau. Hier, in der Gemeinde Autazes circa 80 Kilometer südlich von Manaus, wurden am Rio Juma hohe Stelzenhütten am Flussufer errichtet, die die jährlichen Wasserstandsschwankungen von bis zu 15 Metern ausgleichen (hier bei Booking.com anschauen). Zwischen den einzelnen Hütten und dem Haupttrakt mit Rezeption, Lounge und Restaurant verlaufen in luftiger Höhe Holzstege durch die Baumkronen, die gleichzeitig eine Menge unmittelbarer Tierbeobachtungen ermöglichen. Denn bei Hochwasser sammeln sich unterhalb der Stege Kaimane und auch turnende Affen und viele weitere Tiere sind oft anzutreffen.
Zwischen den Ausflügen kann man sich großartig auf dem Gelände entspannen. Zum einen gibt es einen gemütlichen Pavillon mit Strohdach, in dem die typischen Amazonas-Hängematten für ein Nickerchen bereitstehen, oder besser -hängen. Mit der weichen, warmen Amazonasluft im Gesicht ist man schneller im Reich der Träume, als man denkt. Gleich nebenan befindet sich bei der Rezeption eine gemütliche Lounge, in der rund um die Uhr Kaffee und Wasser sowie am Nachmittag Kuchen und Snacks für den kleinen Hunger bereitstehen. Auch die Bar ist hier ansässig und man wird dir gerne eine Caipirinha, ein kühles Bier, einen Saft oder eine Cola servieren.
Weiterhin hast du die Möglichkeit, auf einem zauberhaften Holzponton ein erfrischendes Bad im sauberen Fluss zu nehmen. Der Naturpool mit dem umgebenden Holzdeck und den Sonnenliegen ist schön gestaltet und es ist ein herrliches Gefühl, in das warme Süßwasser einzutauchen. Aber keine Sorge, unter Wasser verhindern Aluminiumplatten das Eindringen größerer Tiere ins Naturschwimmbad. In einem eigenen kleinen Museum können sich Wissbegierige zudem über das Amazonasleben tiefergehend informieren und ein 35 Meter hoher Aussichtsturm, der über 168 Stufen erklommen werden kann, lädt zu einem tollen Ausblick beim Sonnenuntergang oder zur Vogelbeobachtung ein.
Auch die umweltfreundliche Einstellung fällt positiv auf, so wird beispielsweise konsequent Solarenergie verwendet, die alten dieselgetriebenen Generatoren konnten aus diesem Grund bereits ausgemustert werden. Die Besitzerin übernimmt zudem Verantwortung für die lokalen Gemeinden und hilft dank der Tourismuseinnahmen unbürokratisch auf vielfältigsten Ebenen. So gibt es beispielsweise eine medizinische Ambulanz im Hotel, die auch Flussbewohnern offensteht, und wer ein akutes Problem hat, findet bei Dona Cida immer ein offenes Ohr. Last but not least ist ein weiterer Pluspunkt der Juma Amazon Lodge ihre Lage in einem sehr moskitoarmen Gebiet. Die Plagegeister bekommt man hier eher selten zu Gesicht.
Exkursionen in der Juma Amazon Lodge: Für ein besseres Verständnis dieser abgelegenen Region raten wir auch hier zu einem Paket von mindestens drei Nächten. Darin sind alle wichtigen Touren des Hotels enthalten, wie Dschungelwanderung, nächtlicher Ausflug, Sonnenaufgang am Fluss oder Kanutour. Los geht es in der Regel am ersten Nachmittag mit einer Bootsfahrt zur Erkundung der Region. Am nächsten Morgen wartet direkt die Dschungelwanderung, die unter anderem an einem Baum mit Ayahuasca-Lianen vorbeiführt. Zur Entspannung schippert man am Nachmittag über den See und versucht, ein paar Piranhas zu angeln. Das Kaiman-Spotting am Abend zählt zu den schönsten Ausflügen in der Juma Amazon Lodge.
Früh raus geht’s am nächsten Morgen zur Sunrise Tour. Nach dem Frühstück darfst du dich körperlich bei einem Ausflug in einem regionaltypischen Holzkanu betätigen. Sehr schön ist am Nachmittag der Ausflug zum Haus einer Einheimischenfamilie, einer sogenannten Casa Nativa. Hier wirst du unter anderem durch den Obst- und Gemüsegarten geführt und darfst auf dem Blatt einer Jambufrucht kauen. Es ist faszinierend, wie dadurch eine ganze Sequenz von Geschmacksempfindungen ausgelöst wird, von anfangs betäubend über scharf bis zu würzig. Die Ausflüge der Juma Amazon Lodge sind gut aufeinander abgestimmt und vermitteln ein wunderbares Bild von der Amazonaswelt.
Unterkünfte in der Juma Amazon Lodge: Die 20 auf Stelzen angelegten Apartments besitzen jeweils einen Balkon mit Hängematte, nur die Aussicht variiert. Es stehen insgesamt sechs unterschiedliche Kategorien zur Verfügung: Besonders schön sind die Bungalows mit Blick auf den Fluss („Vista Rio“). Die neueren Suiten dieser Klasse mit dem Zusatz „Nascer-do-Sol“ (Zimmernummern 17 bis 20) sind etwas moderner eingerichtet und besitzen bereits überwiegend eine Klimaanlage. Sie liegen am abgeschiedenen Ende der Anlage und bieten viel Ruhe. Auf dem gegenüberliegenden Abschnitt des Waldstücks liegen die Bungalows „Vista Rio Por-do-Sol“ (Zimmernummern 7 bis 15), die der Nachmittagssonne und dem Sonnenuntergang zugewandt sind. Diese Einheiten verfügen über ein Doppel- und Einzelbett sowie einen Deckenventilator und sollen in nächster Zeit mit Klimaanlagen ausgestattet werden. Die Häuser mit Waldblick („Vista Floresta“, Zimmernummern 1 bis 6) liegen deutlich näher am Restaurant und der Bootsanlegestelle und bieten sich deshalb für Reisende mit Gehbehinderung oder Familien mit kleinen Kindern an. Darüber hinaus gibt es noch zwei speziell für Familien konzipierte größere Bungalows („Família“, Zimmernummern 10 und 14), die eine etwas bessere Aussicht als die anderen Familieneinheiten haben, außerdem einen größeren Bungalow mit Panoramaaussicht („Panorâmico“, Zimmernummer 11) sowie einen 165 Quadratmeter großen Luxus-Bungalow mit traumhaftem Rundumblick ganz am Ende der Anlage („Suite Juma“, Zimmernummer 16). Alle Zimmer haben eine Minibar, in der Getränke kalt gehalten werden können, viele verfügen bereits über eine Klimaanlage, in den anderen drehen sich effiziente Deckenventilatoren. Wer auf eine Air Condition besonderen Wert legt, kann schon bei der Reservierung ein entsprechend ausgestattetes Zimmer bestellen.
Internet in der Juma Amazon Lodge: Kostenloses WLAN steht in der gemütlichen Lounge an der Rezeption, in der Außenlounge sowie im Hängemattenbereich zur Verfügung. Auf den Zimmern und im Restaurant besteht keine Verbindung zum Internet. Eine Verbindung mit mobilen Daten ist in der gesamten Region nicht vorhanden.
Essen & Trinken in der Juma Amazon Lodge: Das exzellente Restaurant der Juma Lodge serviert dreimal täglich abwechslungsreiche Speisen in Büffetform. Das runde Restaurantgebäude ist so etwas wie das Herzstück der Anlage. Wie überall im Amazonas ist es auch hier mit durchgehenden Insektennetzen gegen unerwünschte Eindringlinge abgesichert, durch die ein fabelhafter Blick auf den See besteht. Die Sitzordnung wird von den Guides zugewiesen, in der Regel sitzen die jeweiligen Ausflugsgruppen auch beim Essen an den langen Tischen zusammen, was gleich den Austausch untereinander fördert. An Trinkwasserspendern im Restaurant und in der Lounge bei der Rezeption kannst du deine Wasserflasche jederzeit kostenlos nachfüllen.
Anfahrt zur Juma Amazon Lodge: Die etwa drei- bis vierstündige Anreise ist spektakulär und ein toller Vorgeschmack auf das kommende Dschungelprogramm. Sie führt zunächst mit einem kleinen Privatboot über den Amazonas vorbei am Encontro das Águas, wo ein kurzer Stopp eingelegt wird. Wer das berühmte Zusammentreffen der Wasser noch nicht gesehen hat, kann es hier noch bewundern. Auf der anderen Flussseite wartet ein Kleinbus, der die Gäste etwa eine Stunde über die asphaltierte Fernstraße BR-319 sowie einige Kilometer über eine holperige Erdpiste bis zu einem kleinen Bootsanleger bringt. Von dort startet ein Speedboot durch ein fantastisches Wald-Wasser-Labyrinth über den Zufluss Paraná do Mamori und erreicht in etwa einer weiteren Stunde den idyllischen Juma-See mit den charakteristischen Stelzenhäusern der Lodge. Diese traumhafte, lange Bootsanfahrt kann wegen des Wasserstandes jedoch nur zwischen Januar und etwa August stattfinden, in den übrigen Monaten wird eine andere Route über einen kürzeren Wasserweg gewählt.

Eine zweite Option ist die Anreise mit einem Wasserflugzeug. Der knapp 35-minütige Flug über den dichten Regenwald mit seinen unzähligen Flussarmen wird von Gästen, die auf diese Weise angekommen sind, als ganz besonderes Erlebnis beschrieben. Die Maschine fasst acht Passagiere und der Flug kostet etwa R$10.000 pro Strecke. Ein Tipp: Wer mit dem Gedanken spielt, sich so etwas zu gönnen, kann in der Lodge nach möglichen Mitreisenden Ausschau halten und sich eventuell den Rückflug nach Manaus miteinander teilen.
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Pakete und Preise in der Juma Amazon Lodge: Die Juma Amazon Lodge bietet fünf Programmpakete an: Jaçanã (2 Tage/1 Nacht), Arara (3 Tage/2 Nächte), Mutum (4 Tage/3 Nächte), Tucano (5 Tage/4 Nächte) und Uirapuru (6 Tage/5 Nächte). Die Preise richten sich nach der Saison und der gewünschten Zimmerkategorie. Eine Buchung ist auf Booking.com möglich. Weitere Auskünfte findest du auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch per E-Mail oder WhatsApp.

Manati Lodge
Die stilvolle Manati Lodge liegt knapp 51 Kilometer westlich von Manaus in der Gemeinde Manacapuru am Lago Acajatuba, der sich aus dem Rio Negro speist. Das Wasser hier ist ganzjährig klar und teefarben. Sie zählt zu den besten und komfortabelsten Lodges im Amazonas. Dabei richtet die Besitzerfamilie einen besonderen Fokus auf nachhaltigen Tourismus, so wird hier beispielsweise bewusst auf „Show-Vorführungen“ von Tieren verzichtet, stattdessen liegt der Fokus auf einer kontemplativen und verantwortungsvollen Amazonas-Erfahrung. Diese Grundhaltung rührt unter anderem daher, dass Besitzerin Marília schon als Kind oft mit ihrer Familie diese Region besuchte und auf diese Weise früh mit der Natur und den Lebensweisen der Flussbewohner in Berührung kam. Ihre Mutter stammt selbst aus dem ländlichen Hinterland des Amazonas. Schon in dieser Zeit entstand der Wunsch, anderen Menschen die Schönheiten des Regenwaldes nahe zu bringen. Zunächst war Marília mehrere Jahre als Amazonas-Guide tätig, bevor sie später mit ihrer Familie etappenweise diese wunderschöne Lodge errichtete.
Exkursionen in der Manati Lodge: Nach Ankunft in der Lodge, einem stärkenden Mittagessen und etwas Ruhezeit geht es gleich mit dem Boot auf eine erste Exkursion. Zu sehen sind in diesem Gebiet unter anderem diverse Affenarten, Faultiere, Flussdelphine und Tukane. Die Bootsfahrten durch den Regenwald zählen zu den Höhepunkten in der Manati Lodge.
Am nächsten Morgen geht es früh aus den Federn, etwa um 5.30 Uhr wartet die fabelhafte Sunrise Tour. Nachdem man sich beim Frühstück mit Kaffee, Brötchen und Früchten versorgen konnte, steht als Nächstes eine circa 80-minütige Dschungelwanderung auf dem Programm. Am Nachmittag kann man die Beine entspannen auf einer wunderbaren Bootsfahrt durch die überschwemmten Wälder der Region („Floresta inundada“, nur in der Regenzeit). Gekrönt wird der wunderschöne Tag von einem herrlichen Sonnenuntergang über dem Acajatuba-See.
Der nächste Vormittag steht dann ganz im Zeichen des Besuchs einer Flussbewohnergemeinde. In dem sehr hübschen und gepflegten Dorf Vila do Acajatuba leben etwa 80 Familien, vor einigen Jahren erlangte es eine gewisse Berühmtheit, als hier Teile einer großen Fernseh-Novela gedreht wurden. Die Bewohner leben hauptsächlich vom Fischfang und der Herstellung von Farinha, das an die umliegenden Dschungelhotels verkauft wird. Besichtigt werden unter anderem die Schule für insgesamt 90 Kinder aus einem größeren Einzugsgebiet sowie eine gut ausgestattete Gesundheitsstation. Auch ein Projekt zum Schutz von Flussschildkröten wird präsentiert. Die eingesammelten Eier von insgesamt fünf Spezies werden im Sand eines geschützten Bereiches für den sicheren Ausschlupf des Nachwuchses eingegraben. Ebenfalls interessant ist der Orchideengarten des Einheimischen Künstlers Hélder, der unter anderem aus Baumstämmen Vertreter der regionalen Tierwelt schnitzt, wie zum Beispiel Anakondas oder Faultiere. Beim Spaziergang durchs Dorf fallen auch die bunten Sträucher mit der Urucum-Frucht ins Auge, aus der normalerweise Gewürze gewonnen werden. Viele indigene Völker nutzen die Frucht auch zur Herstellung von roter Farbe, mit der die Haut bemalt werden kann. Zum Abschluss des Dorfrundgangs wird noch eine Werkstatt für Kunsthandwerk besichtigt, bei der auch Souvenirs zum Verkauf stehen. Der Nachmittag steht schließlich im Zeichen eines nachhaltigen Piranha-Angelns, bei dem der Fang wieder ins Wasser entlassen wird.
Unterkünfte in der Manati Lodge: Aktuell verfügt die Lodge über mehrere rustikale Standardzimmer sowie zwei große und sehr komfortable Superior Chalês. Alle Zimmer besitzen Klimaanlage sowie eine eigene Veranda. Die Chalés bieten darüber hinaus diverse weitere Annehmlichkeiten wie Warmwasserdusche, Minibar und zwei Hängematten mit Blick auf den umgebenden Wald. Vier neue Luxus-Bungalows mit Badewanne und Super-Kingsize-Betten sind in Planung, ebenso ein Infinity Pool mit Aussicht in den Regenwald.
Internet in der Manati Lodge: WLAN steht Gästen im Restaurant und auf allen Zimmern zur Verfügung.
Essen & Trinken in der Manati Lodge: Ein weiterer Trumpf der Manati Lodge ist das ausgezeichnete und sehr abwechslungsreiche Essen, das in einem charmanten runden Restaurant serviert wird. Das köstliche Buffet wartet jeden Tag mit neuen Leckereien auf, dabei wird hier auf rotes Fleisch verzichtet, Hühnerfleisch und Fisch stehen dagegen auf der Speisekarte. Stets gibt es einen leckeren Nachtisch und zum Frühstück frische Fruchtsäfte. An einem Trinkwasserspender kann man sich zudem gratis die Wasserflasche auffüllen.
Anfahrt zur Manati Lodge: Abholung am Hotel in Manaus ist etwa gegen 9 Uhr. Die Anfahrt erfolgt zunächst, je nach Anzahl der Teilnehmer im Kleinbus oder Pkw, knapp 70 Minuten über die große Brücke Ponte Rio Negro und dann weiter auf der Landstraße AM-070 bis zu einem kleinen Schiffsanleger. Von dort sind es dann abhängig vom Wasserstand noch weitere 25 bis 35 Minuten im Schnellboot bis zur Lodge. Ankunft an der Lodge ist gegen 11.30 Uhr. Die Gesamtreisezeit beträgt etwa zwei bis zweieinhalb Stunden.
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Pakete und Preise in der Manati Lodge: Die Manati Lodge bietet vier Programmpakete an: Harpia (3 Tage/2 Nächte), Arapaima (4 Tage/3 Nächte), Anaconda (5 Tage/4 Nächte) und Jaguar (6 Tage/5 Nächte). Die Preise richten sich nach der Saison und der gewünschten Zimmerkategorie. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Amazon Tupana Lodge
Die Amazon Tupana Lodge liegt etwa 183 Kilometer südwestlich von Manaus am Ufer des Rio Tupana und zählt damit zu den weiter entfernten Lodges. Der Fluss ist von den periodischen Sedimentströmungen des Amazonas relativ unabhängig und zeigt sich das ganze Jahr über in einem sehr schönen und klaren, natürlich teefarbenen Gewand. Im Gebiet rings um die Amazon Tupana Lodge befindet sich viel ursprünglicher Regenwald, außerdem viele verschlungene Igapós, also Primärwälder, die vier bis sechs Monate im Jahr überflutet sind. Dass man sich hier mitten in der Natur befindet, ist auch an den vielen Tieren zu bemerken, die sich auf dem Gelände zeigen: Hinter dem Hauptgebäude lebt ein großer Ara und am Schiffsanleger zeigen sich immer wieder stolze Reiher und rosa Flussdelphine. Die Lodge verfolgt einen ausgesprochen naturnahen und umweltorientierten Ansatz, dazu zählt unter anderem ein Energiesparprogramm. Gäste sind hier ausdrücklich eingeladen, die „moderne Welt“ mal für ein paar Tage hinter sich zu lassen. Wer sich entspannen möchte, findet auf der Anlage einen hübschen Hängemattenbereich, außerdem gibt es einen Spielesalon unter anderem mit Billardtisch sowie eine Lounge mit Bibliothek, Aktive können zudem mit einem Kajak den Fluss erkunden. Gelegentlich veranstaltet die Lodge außerdem mehrtägige Yoga-Retreats, eine stimmungsvollere Umgebung dafür kann man sich kaum vorstellen.
Exkursionen in der Amazon Tupana Lodge: Schon der erste Ausflug am Nachmittag nach der Ankunft beeindruckt. Mit dem Schnellboot geht es durch die Flusswindungen des Rio Tupana und in der Regenzeit durch einen überschwemmten Wald. Zum Sonnenuntergang wird eine etwas höher liegende Yogahütte angesteuert, von der aus sich ein fabelhafter Blick auf die Flusslandschaft eröffnet. Und nach dem Abendessen geht es noch einmal hinaus auf den Fluss, im Dunkeln werden die hell leuchtenden Augen der Kaimane gesucht, die sich im Gebüsch verstecken. Mit etwas Glück leuchtet ein fantastischer Sternenhimmel über dem Regenwald, mancher Großstädter hat schon fast vergessen, wie viele Sterne am Firmament zu sehen sein können.
Der nächste Tag beginnt mit der Dschungelwanderung, los geht’s direkt am Wald hinter dem Haupthaus der Lodge. Ein gut begehbarer Pfad führt knapp zwei Kilometer durch dichten Regenwald, unterwegs gibt der Guide diverse „Survival Tipps“, darunter auch, wie man sich ein leckeres Larven-Barbecue zubereitet oder wie man durch das Schlagen auf bestimmte Brettwurzeln akustisch auf sich aufmerksam machen kann, wenn man sich verlaufen haben sollte („Telefon des Dschungels“). Nach der Rückkehr an der Lodge kann der Schweiß direkt im Fluss abgespült werden, das Bad im warmen Wasser ist einfach herrlich und auch neugierige Flussdelphine lassen sich gerne blicken.
Nach dem Mittagessen steht der Besuch in einer Flussanwohnerfamilie auf dem Programm. Mehrere tropische Regenwaldfrüchte werden gezeigt und der gesamte Prozess der Maniokwurzelverarbeitung wird anschaulich demonstriert, von der Abscheidung der Giftstoffe in der Flüssigkeit bis zur Herstellung der Rohmasse für Tapioka und Farinha.
Die Bootstour zum Sonnenaufgang leitet den dritten Tag ein und nach dem Frühstück wartet das Piranha-Angeln. Die Gegend des Rio Tupana erweist sich dabei als außerordentlich fischreich, hier hat selbst der ungeübteste Tourist sein Erfolgserlebnis mit der Angelrute. Die gefangenen Fische werden im Anschluss im Restaurant zubereitet und als Mahlzeit serviert.

Unterkünfte in der Amazon Tupana Lodge: Größtes Highlight sind die vier runden Stelzenhütten, die sogenannten Ocas, die sich am Flussufer erheben. Von ihnen bietet sich ein fantastischer Panoramablick auf den Rio Tupana und den umgebenden Regenwald. Man fühlt sich hier der Natur besonders verbunden, denn nach vorne heraus gibt es statt Fensterscheiben oder Wänden nur ein großes Moskitonetz und Gardinen. Vom Bett aus wirkt der Urwald wie ein großes Freilufttheater und man kann beim Einschlafen den Geräuschen der Tiere und des Windes lauschen (hier bei Booking.com anschauen). Im Hauptgebäude gibt es darüber hinaus zehn einfache Standard-/Superior-Zimmer, weiterhin zehn freistehende Bungalows, die etwas mehr Privatsphäre bieten. Alle Zimmer der Lodge sind wie so oft im Amazonas rustikal und pragmatisch eingerichtet, die Queen-Size-Betten sind recht schmal, statt Klimaanlagen sorgen Standventilatoren für Kühlung und das Wasser der Duschen ist ziemlich frisch, da es außer von der Sonne nicht weiter erhitzt wird. Auch beim Stromverbrauch wird gespart, er steht Gästen nur morgens bis 7.30 Uhr, zur Mittagszeit zwischen 12 und 15 Uhr sowie abends ab 18 Uhr zur Verfügung.
Internet in der Amazon Tupana Lodge: Die Amazon Tupana Lodge bietet ganz bewusst weder WLAN noch Fernseher an und lädt ihre Gäste dazu ein, sich auf das einmalige Naturerlebnis zu konzentrieren und die sonstigen Alltagsdinge mal für ein paar Tage hinter sich zu lassen.
Essen & Trinken in der Amazon Tupana Lodge: In einem großen zentralen Restaurant stehen die Mahlzeiten morgens um 7.30 Uhr, mittags ab 12.30 Uhr und abends ab 19.30 Uhr an einem langen Buffet bereit. Frischer Amazonasfisch wird ebenso zubereitet wie Huhn oder diverse Salate und Obstplatten. Besonders nett ist die an das Restaurant grenzende Bar auf einer Außenterrasse, wo Gäste am Abend, oder auch zwischen den Touren, bei Flussblick relaxen, lesen oder einen Kaffee oder Drink bestellen können. An einem Trinkwasserspender kann man sich gratis zu den Restaurantzeiten die Flaschen auffüllen.
Anfahrt zur Amazon Tupana Lodge: Abholung am Hotel in Manaus ist bereits um 7 Uhr. Auch hier erfolgt die Anfahrt zunächst über den Hafen der Ceasa, von wo es mit einem Schnellboot über den Amazonas mit kurzem Halt am Encontro das Águas hinüber zur anderen Flussseite geht. Dort erfolgt gegen 8.30 Uhr der Umstieg in einen Kleinbus, der knapp drei Stunden die BR-319 in Richtung Süden fährt. Unterwegs besteht die Möglichkeit, sich an einem gut ausgestatteten Shop mit Getränken und Snacks zu versorgen. Etwa gegen 11.15 Uhr wird schließlich ein kleiner Fährhafen erreicht, nach knapp zehnminütiger Fahrt im Schnellboot ist die Ankunft an der Lodge um 11.30 Uhr. Die Gesamtreisezeit beträgt ungefähr viereinhalb Stunden.
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Pakete und Preise in der Amazon Tupana Lodge: Auch die Amazon Tupana Lodge bietet vier Programmpakete an: Tucano (3 Tage/2 Nächte), Cigana (4 Tage/3 Nächte), Papagaio (5 Tage/4 Nächte) und Jaciim (6 Tage/5 Nächte). Die Preise richten sich nach der Saison und der gewünschten Zimmerkategorie. Eine Buchung ist auf Booking.com möglich. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch per E-Mail.

Amazon Turtle Lodge
Die Amazon Turtle Lodge ist eine sehr nette, rustikale und naturnahe Lodge in einer der schönsten und naturreichsten Regionen rings um Manaus. Im Gebiet des Paraná do Mamori gelegen, war die Lodge bei ihrer Eröffnung 2010 einer der Pioniere im Ökotourismus überhaupt und die erste derartige Dschungel-Lodge am Lago Tracajá. Der Besitzer Max Maia machte aus einer ehemaligen Fazenda, die die ursprüngliche Vegetation nahezu vernichtet hatte, ein nachhaltig arbeitendes Dschungelhotel. Hierzu wurden 52 Hektar des Geländes mit 12.000 Baumsetzlingen aus 30 verschiedenen Arten wiederaufgeforstet. Ein spezialisierter Biologe wählte gezielt solche Baumsorten aus, die der Tierwelt den besten Lebensraum bieten sollten. Das Projekt hatte Erfolg, denn heute leben hier unter anderem wieder 180 Vogelarten. Auch konnte die Fischpopulation um 38 Prozent gesteigert werden und die Zahl der im Wald heimischen Tiere verdoppelte sich sogar. Die Lodge wird familiär geführt und bietet eine gute Basis für ein informelles Amazonaserlebnis. Von den Einnahmen aus dem Tourismus werden diverse Sozialprojekte und regionale Events gefördert.
In der Mitte der grünen Hotelanlage befindet sich ein kleiner Fußballplatz, auf dem am Wochenende die Mannschaften der Umgebung gegeneinander spielen. Interessierte Touristen können sich gerne beteiligen und ihre Ballkünste im mitgebrachten Trikot der heimischen Lieblingsmannschaft demonstrieren. Im Garten befinden sich weiterhin ein kleiner Kinderspielplatz und ein überdachter Billardtisch. Außerdem stehen zur Entspannung ein Pool mit hübschem Holzdeck und Blick auf den Fluss sowie eine Lounge mit Bücherei, Sofas und Hängematten zur Verfügung. Wer auch zwischen den Exkursionen aktiv sein möchte, kann sich auf einem hoteleigenen, gut gepflegten Wanderpfad („Eco Trilha“) jederzeit selbständig in die Natur begeben.
Exkursionen in der Amazon Turtle Lodge: Am Nachmittag nach der Ankunft und einem stärkenden Mittagessen wird eine erste Erkundungsfahrt im Schnellboot unternommen. Unterwegs türmt sich bald eine 30 bis 40 Meter hohe Wand aus Dutzenden verschiedenen Baumriesen auf, die sich bei genauerem Hinsehen aus zahlreichen Grüntönen zusammensetzt. Darunter sind alleine fünf Palmenarten. Insbesondere die Babassupalme, oder auf Portugiesisch Babaçu, ist hier weit verbreitet und sorgt mit ihren gigantischen, bis zu neun Meter langen Blättern für erstaunte Blicke. Es ist ein wunderschöner erster Eindruck auf einer ruhigen Fahrt durch das Wald-Wasser-Labyrinth, die durch teilweise kleinste Kanäle und Schwemmwälder führt.

Am nächsten Morgen wartet bereits die Dschungelwanderung. Um kurz nach 8 Uhr geht es los über eine längere Wegstrecke zunächst durch dichten Regenwald, auch hier sind viele Babassupalmen zu sehen. Unterwegs demonstriert der Guide unter anderem, wie Ameisen als natürlicher Mückenschutz verwendet werden. Wer möchte, kann es selbst ausprobieren. Gegen Ende der spannenden und sehr informativen Wanderung wird schließlich der von der Lodge gewartete Weg „Eco Trilha“ erreicht, auf dem Gäste sich auch jederzeit selbständig in die Natur begeben können.
Am Nachmittag wird ein anderes Gebiet auf einer Bootstour erkundet. Hier geht es durch diverse Furos, das sind natürliche Kanäle oder Bootsstraßen, darunter den Furo do Tiririca, Furo da Rede und den Furo da Cachoeira. Es ist bei Hochwasser ein sensationeller Ausflug. Auch ein See mit Vitória-régia-Seerosen wird angesteuert und in der Mitte des schönen Lago das Piranhas (Piranha-See) können weniger Ängstliche vom Boot aus ein Bad im erfrischenden Wasser nehmen. Es ist ein tolles Gefühl, in den warmen See abzugleiten und laut den Guides besteht auch nur unmittelbar an den Ufern die hypothetische Gefahr eines Fischangriffs. Auf dem Rückweg legen die Boote manchmal noch einen Halt an einer urigen schwimmenden Bar ein. Hier kannst du dir ein Feierabendbier oder ein anderes Getränk gönnen und mal Tuchfühlung mit der Amazonasgemeinde aufnehmen. Es ist ein herrlich entspannter Ort und bei der langsam untergehenden Sonne für viele der Moment, in dem sie sich wirklich wohl und im Amazonas angekommen fühlen. Der ereignisreiche Tag wird am Abend mit dem Ausflug zur Kaimansichtung abgeschlossen.
Der dritte Tag beginnt früh mit der Ausfahrt zu einem hoffentlich wundervollen Sonnenaufgang. Nach dem Frühstück gut gestärkt wird dann das idyllisch gelegene Haus des Flussbewohners Reinaldo und seiner Familie besucht. Gäste erfahren auf einem Rundgang durch den großen Garten viel zu den hier angebauten Früchten und Gewürzen, auch die großen Hausschweine sind im Stall zu sehen. In einem Becken werden zudem kleine Kaimane und Flussschildkröten, die aufgefunden wurden, gepflegt und später wieder in die Natur entlassen. Im Anschluss an den Rundgang werden Gäste ins Wohnhaus der Familie zu einem Kaffee und Kuchen eingeladen und können, wenn sie möchten, hier auch hübsche indigene Souvenirs erstehen. Die Touren der Amazon Turtle Lodge sind harmonisch zusammengestellt und bieten ein außergewöhnlich reiches und informatives Kennenlernen einer besonders natur- und artenreichen Region.
Unterkünfte in der Amazon Turtle Lodge: Die Lodge verfügt über 21 Zimmer in drei Varianten und zwei Preiskategorien, die in Doppel- oder Reihenhäusern angelegt sind. Alle besitzen eine Klimaanlage, einige auch Minibar und Warmwasserduschen: Zehn der Zimmer liegen in fünf Holzhütten und bieten Balkon und Flussblick (Zimmernummern 1 bis 10). Acht weitere Zimmer verteilen sich auf vier neuere Steinhäuser mit Veranda und Gartenblick (Zimmernummern 11 bis 18). Und die drei modernsten und etwas teureren Zimmer des Typs „Chalê Superior“ liegen in zwei Steinhäusern, sie sind größer und geräumiger, besitzen Klimaanlage, Deckenventilator, Minibar und eine schöne Veranda mit Aussicht auf Wald und Flussufer (Zimmernummern 19 bis 21).
Internet in der Amazon Turtle Lodge: WLAN steht Gästen im Restaurant sowie in der Bar und in einigen Gemeinschaftsbereichen wie dem Fernsehraum zur Verfügung. In den Zimmern besteht hingegen kein Empfang von Internet oder mobilen Daten.
Essen & Trinken in der Amazon Turtle Lodge: In einem hübschen rustikalen Restaurant werden täglich drei regionaltypische Mahlzeiten in Büffetform serviert. Den ganzen Tag über stehen darüber hinaus Wasser, Kaffee sowie Cracker gegen den kleinen Hunger zwischendurch kostenlos bereit. Im Außenbereich lädt weiterhin eine Bar zu einem leckeren Cocktail am Abend ein, wo man gemeinsam mit anderen Gästen die Erlebnisse des Tages Revue passieren lassen kann.
Anfahrt zur Amazon Turtle Lodge: Für die Abholung vom Hotel in Manaus können Gäste zwischen zwei Uhrzeiten wählen: 8 oder 12 Uhr. Die Anfahrt folgt demselben Schema wie bei den anderen Lodges der Region, zunächst geht es vom Hafen Ceasa mit einem Schnellboot über den Amazonas, vorbei am Encontro das Águas. Von der anderen Flussseite fährt ein Kleinbus die Gäste über die BR-319 bis zu einem Schiffsanleger, das letzte Stück wird dann wiederum im Schnellboot zurückgelegt.
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Pakete und Preise in der Amazon Turtle Lodge: Die Amazon Turtle Lodge bietet eine ganze Reihe von Programmen an, die auch über die üblichen Standardpakete hinausgehen, zum Beispiel Kajak & Camping, Schwerpunkt Vogelbeobachtung oder bis zu zehntägige Survival Expeditionen. Zu den klassischen Programmen zählen: Açaí (3 Tage/2 Nächte), Pupunha (4 Tage/3 Nächte) und Buriti (5 Tage/4 Nächte). Die Preise sind ganzjährig gleich, richten sich also nicht nach der Saison, sondern nur nach der gewünschten Zimmerkategorie. Das Paket „Pupunha“ kostet etwa R$6300 bis R$7300 (Chalê Superior) für zwei Personen. Im Preis inbegriffen sind alle Ausflüge mit englischsprachigen Guides, Transporte, Unterkunft und Vollpension. Tourenleitung auf Deutsch, Französisch oder Italienisch kann angefragt werden, erhöht allerdings den Preis. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Die noch recht neue Amazon Premium Lodge versteht sich als Boutiquehotel im Regenwald und zählt zu den besten und hochwertigsten Dschungelhotels rings um Manaus. Zur Anlage gehört neben sehr komfortablen Zimmern auch ein wunderschöner Pool mit spektakulärem Flussblick, der mit Sicherheit zu den schönsten am Amazonas gehört. Die Lodge befindet sich inmitten eines 107 Hektar großen Primärwaldes, für die Errichtung der Anlage wurde streng darauf geachtet, so schonend wie möglich in die Natur einzugreifen. Besitzer Max Maia verfolgt einen explizit nachhaltigen Tourismusansatz und ist sehr umweltbewusst. Zudem ist er begeisterter Gärtner und lebt seine Leidenschaft hier und in seinem zweiten Hotel, der Amazon Turtle Lodge, aus. Dank der Lage in einem Primärwald ist die direkte Umgebung sehr artenreich, besonders viele Affen lassen sich auf dem Gelände sehen, von Kapuzineraffen über Brüllaffen bis zu Guyana-Totenkopfaffen. An einigen Bungalows ziehen öfter Gruppen aus mehreren Dutzend Tieren vorbei und schwingen sich mit beachtlichen Sätzen durch die Baumkronen. Wer den Amazon-Regenwald aus nächster Nähe kennenlernen möchte, ohne auf Komfort und Behaglichkeit zu verzichten, ist in der Amazon Premium Lodge bestens aufgehoben.
Exkursionen in der Amazon Premium Lodge: Das zu erkundende Gebiet rings um die Amazon Premium Lodge ist besonders vielfältig und deshalb spannend zu erkunden. Am Ufer ist sowohl viel Primärwald als auch Sekundärwald zu sehen, weiterhin gibt es in der Regenzeit viele Igapós, also Schwemmwälder oder bezaubernde Auenlandschaften. Die langsamen Bootsfahrten durch diese verwunschen wirkenden Wälder sind wunderschön. Auch ein Ort mit Seerosen wird von der Lodge aus angesteuert. Während das Wasser des Rio Mamori sich in der zweiten Jahreshälfte teilweise bräunlich färbt, behält der Lago Tracajá normalerweise ganzjährig sein klares teefarbenes Aussehen.
Neben den vielen Bootsausflügen, die auch hier zum Standardprogramm gehören, begeistert eine fantastische Dschungelwanderung, bei der unter anderem die Paxiúba-Bäume, eine Pflanzenart aus der Gattung der Stelzenpalme, bestaunt werden. Nach Angaben des Guides würden diese über lange Zeiträume hinweg ihren Standort wechseln, um beispielsweise aus dem Schatten heraus an mehr Sonnenlicht zu gelangen. Auch wenn die Wissenschaft diese These offenbar mittlerweile widerlegt hat, ist die Geschichte schön und der Anblick dieser und der anderen einzigartigen Urwaldpflanzen faszinierend. Ebenfalls sehr beeindruckend sind die zahllosen Zikadenhäuser, die bis zu zwei Meter tief in den Boden reichen, des Weiteren erläutert der Guide, wie aus der Rinde einiger Bäume Hängematten, Kleider und vieles mehr hergestellt wird.
Unterkünfte in der Amazon Premium Lodge: Derzeit besitzt die Amazon Premium Lodge zwei großartige Premium-Bungalows sowie sechs Zimmer des Typs „Luxo“ für jeweils bis zu vier Personen. Die Premium-Bungalows erstrecken sich über zwei Etagen und bieten unter anderem eine traumhafte Terrasse, von der aus die vorbeiziehenden Affen aus nächster Nähe beobachtet werden können. Da sich die Luxo-Zimmer in Doppelhaushälften befinden, eignen sie sich auch für größere Familien oder Gruppen bis acht Personen. Alle Zimmer besitzen sehr schöne Verandas mit Flussblick, zudem gibt es eine romantische und blickgeschützte Außendusche mit therapeutischem Steinboden für ein erfrischendes Bad unterm Sternenhimmel des Amazonas.
Internet in der Amazon Premium Lodge: WLAN steht Gästen im Restaurant, am Pool und in allen Gemeinschaftsbereichen zur Verfügung, auch in den Premium-Bungalows besteht Empfang.
Essen & Trinken in der Amazon Premium Lodge: Die Qualität der Speisen in der Amazon Premium Lodge hält mit dem hohen Standard der Anlage Schritt. In einem klimatisierten Restaurant werden dreimal täglich frische Buffets angeboten, von denen viele Zutaten aus dem hauseigenen Biogarten stammen. Dazu gibt es stets frische Fruchtsäfte und eine leckere Auswahl an Nachtischen. In der Lobby können Gäste sich an einem Wasserspender kostenlos ihre Trinkflaschen auffüllen.
Anfahrt zur Amazon Premium Lodge: Für die Abholung vom Hotel in Manaus können Gäste zwischen zwei Uhrzeiten wählen: 8 oder 12 Uhr. Die Anfahrt folgt demselben Schema wie bei den anderen Lodges der Region, zunächst geht es vom Hafen Ceasa mit einem Schnellboot über den Amazonas, vorbei am Encontro das Águas. Von der anderen Flussseite fährt ein Kleinbus die Gäste über die BR-319 bis zu einem Schiffsanleger, das letzte Stück wird dann wiederum im Schnellboot zurückgelegt.
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Pakete und Preise in der Amazon Premium Lodge: Die Amazon Premium Lodge bietet vier Programmpakete an: Piquiá (3 Tage/2 Nächte), Tauari (4 Tage/3 Nächte), Castanheira (5 Tage/4 Nächte) und Samaúma (6 Tage/5 Nächte). Die Preise richten sich nach der Saison und der gewünschten Zimmerkategorie. Das Paket „Tauari“ kostet etwa R$6700 bis R$9100 (Premium-Bungalow) für zwei Personen. Deutschsprachige Guides sind ohne Aufpreis verfügbar, sollten jedoch möglichst früh angefragt werden. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Zu den schönsten und exklusivsten Dschungelhotels im Amazonas zählt die Anavilhanas Jungle Lodge, die sich im Bezirk Novo Airão etwa 110 Kilometer nordwestlich von Manaus am Rio Negro befindet. Die komfortable Lodge liegt in dem riesigen, naturgeschützten Archipel Anavilhanas, zu dem mehr als 400 Inseln zählen, die sich in der zweiten Jahreshälfte aus dem Fluss erheben. Das Wasser in dieser Region ist ganzjährig klar und teefarben. Neben höchstem Komfort wird hier auch ein großes Umweltbewusstsein an den Tag gelegt. So erhalten alle Gäste beispielsweise im Rahmen des Projektes „Zero Lixo“ (Null Abfall) praktische Thermotrinkflaschen, um den Plastikverbrauch zu eliminieren. Die Flaschen sind gleichzeitig ein schönes Andenken und können auf der weiteren Reise verwendet werden. Ein besonderes Highlight ist der schöne Pool am Fluss mit Holzdeck und Infinity-Effekt, ein weiterer Pool ist der Ruhe und Entspannung der erwachsenen Gäste gewidmet. Außerdem gibt es einen Aussichtsturm sowie einen Ponton mit schwimmender Bar und Bademöglichkeit im Fluss. Ein Amazonaserlebnis mit Stil, hohem Komfort und Geschmack, hier ist es möglich.
Exkursionen in der Anavilhanas Jungle Lodge: In den Programmpaketen der Anavilhanas Jungle Lodge sind zwei bis drei tägliche Ausflüge enthalten, die in der Regel morgens um 8.30 Uhr sowie nachmittags um 15 Uhr starten und jeweils etwa zwei Stunden dauern. Darunter sind alle Klassiker wie die Dschungelwanderung, Piranha-Angeln und mehrere Bootsfahrten. Besonders interessant ist der Besuch in einem Flussbewohnerdorf, bei dem die Praktiken und Gebräuche der Bewohner ebenso vorgestellt werden wie diverse exotische Früchte und Gemüse für den täglichen Verzehr. Hinzu kommen natürlich auch hier eine wunderbare Sunrise Tour und die nächtliche Ausfahrt mit Tiersichtungen. Abgerundet wird das Angebot durch ein unterhaltsames und von einem ausgebildeten Trainer angeleitetes Bogenschießen sowie eine Kanufahrt durch die Igapós, die Schwemmwälder der Region.
Unterkünfte in der Anavilhanas Jungle Lodge: Übernachten tust du in einem der 23 charmanten Chalês und Bungalows, die alle über eine eigene Veranda mit Hängematten und Blick in den Wald verfügen. Die stilvoll dekorierten Zimmer haben große Kingsizebetten, einige auch Außenduschen mit gläsernem Dach, in denen sich beim Blick nach oben das Gefühl eines wohligen „Regenwaldschauers“ einstellt. Viel komfortabler kann man im Urwald nicht wohnen.
Internet in der Anavilhanas Jungle Lodge: Eine durchgehende WLAN-Verbindung besteht in der Lounge.
Essen & Trinken in der Anavilhanas Jungle Lodge: Die Qualität der Speisen ist in der Anavilhanas Jungle Lodge für den Amazonas außergewöhnlich und eine echte zusätzliche Trumpfkarte. Ein Spitzenrestaurant bietet dreimal täglich höchsten kulinarischen Genuss und dazu noch am Nachmittag leckeren Kaffee und Kuchen. Die exzellenten Speisen können à la carte ausgewählt werden und sind im Programmpreis im Rahmen der Vollpension bereits enthalten. Getränke müssen dagegen extra bezahlt werden, jedoch steht frisches Trinkwasser rund um die Uhr kostenlos zur Verfügung, auch zum Auffüllen der Wasserflaschen für die Touren. Zudem gibt es eine Hotelbar in der Lounge sowie eine schwimmende Bar auf einem Flussponton, an denen Cocktails und weitere Getränke serviert werden.
Anfahrt zur Anavilhanas Jungle Lodge: Per Minibus ab Manaus ist man in etwa zweieinhalb bis drei Stunden an der Lodge. Unterwegs findet keine Bootsfahrt statt. Sowohl für die Hin- als auch die Rückfahrt können Gäste sich zwischen zwei Uhrzeiten entscheiden.
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Pakete und Preise in der Anavilhanas Jungle Lodge: Die Anavilhanas Jungle Lodge bietet vier Programmpakete mit zwei, drei, vier oder fünf Übernachtungen an. Die Pakete sind anders als in den meisten Lodges nicht nach Vögeln oder Fischen benannt, die jeweiligen Programme sind aber klar definiert. Ein Aufenthalt mit drei Nächten umfasst alle für einen Amazonasbesuch wesentlichen Touren und Exkursionen, er kostet je nach Saison und ausgewählter Zimmerkategorie für zwei Personen etwa ab R$17.000. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Ararinha Jungle Lodge
Der freundliche Besitzer Gero bietet mit seiner Agentur Amazon Gero Tours mehrtägige Exkursionen in der rustikalen Ararinha Jungle Lodge an. Die Lodge zählt zu den günstigeren im Umland von Manaus und ist vor allem bei jüngeren internationalen Reisenden beliebt. Hier spielt üppiger Luxus nicht die Hauptrolle, sondern der intensive Kontakt mit der Natur und die vielen, auch längeren Aktivitäten. Die Expeditionen führen ins unberührte Gebiet um den Igarapé Meireles. Gero hilft darüber hinaus beim Schulbau und der medizinischen Versorgung der Flussbewohner, außerdem unterstützt er Dorfgemeinschaften und motiviert sie, die Fischereigesetze einzuhalten. Mitarbeit bei lokalen Projekten ist auf Anfrage möglich. Abenteuerlustige und Kulturinteressierte können auch bei Einheimischen oder im Dschungelcamp schlafen.

Exkursionen in der Ararinha Jungle Lodge: Üblicherweise wird am Nachmittag nach der Ankunft mit einem Schnellboot eine erste Erkundungsfahrt in der Region unternommen. Am zweiten Tag warten eine Dschungelwanderung, Piranha-Angeln und Kaimansichtung. Am dritten Tag wird morgens das Dorf von Flussbewohnern besucht und am Nachmittag steht eine Wanderung zu einem beeindruckenden Samaúma-Baum auf dem Programm. Wer mag, kann an diesem Tag im Regenwald übernachten. Zur Auswahl stehen eine überdachte Holzbaracke oder für noch direkteren Naturkontakt eine einfache Zeltplane. Am vierten Tag geht es morgens noch einmal zur Tiersichtung, nach dem Mittagessen werden die Gäste dann zurück zu ihren Hotels in Manaus gebracht. Ankunft dort ist etwa gegen 17 Uhr. Die Reihenfolge der Aktivitäten kann sich je nach den aktuellen Wetterbedingungen ändern.
Unterkünfte in der Ararinha Jungle Lodge: Über das Gelände der Lodge verteilen sich sieben Einzelbungalows und vier Doppelbungalows mit je zwei Apartments. Von den insgesamt 15 Zimmern besitzen fünf ein Doppelbett („Casal“), in den übrigen zehn Zimmern stehen außer dem Doppelbett auch noch jeweils zwei Einzelbetten für Familien oder Freundesgruppen. Eine Klimaanlage und ein eigenes Badezimmer sind in allen Einheiten vorhanden.
Internet in der Ararinha Jungle Lodge: WLAN steht in der Ararinha Jungle Lodge im Barbereich, an der Rezeption, im Restaurant und auf allen Zimmern zur Verfügung.
Essen & Trinken in der Ararinha Jungle Lodge: Im Paketpreis sind drei tägliche Mahlzeiten enthalten, die morgens ab 7.30 Uhr, mittags ab 12 Uhr und abends zwischen 19 und 20 Uhr im Restaurant am Buffet serviert werden. Für die Caipirinha am Abend trifft man sich an einer gemütlichen Bar am Fluss. Gäste können sich zudem gratis am Trinkwasserspender ihre Flaschen auffüllen.

Anfahrt zur Ararinha Jungle Lodge: Die Abholung vom Hotel in Manaus erfolgt etwa um 9 Uhr. Vom Hafen der Ceasa geht es zunächst im Schnellboot über den Amazonas und dann von der anderen Flussseite weiter in einem Kleinbus über die BR-319. An einem kleinen Fährhafen erfolgt der Umstieg in ein weiteres Schnellboot. Ankunft an der Lodge ist etwa zur Mittagszeit gegen 12.30 Uhr.
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Pakete und Preise in der Ararinha Jungle Lodge: Das beliebteste Paket „Samaúma“ umfasst vier Tage und drei Nächte und kostet etwa R$4000 für zwei Personen. Im Preis inbegriffen sind alle Ausflüge, Transporte, Unterkunft und Vollpension.
Wer weitere Infos zur Ararinha Jungle Lodge braucht, kann sich in Manaus direkt zum Büro von Amazon Gero Tours bei der Oper begeben, die Öffnungszeiten dort sind täglich von 8 bis 18 Uhr. Ein Direktkontakt per WhatsApp ist rund um die Uhr möglich.

Amazônia Jungle Hotel
Ein interessantes Preis-Leistungs-Verhältnis bietet das Amazônia Jungle Hotel am Rio Ariaú bei Iranduba. Es liegt genau zwischen den Flüssen Rio Negro und dem Rio Solimões, die sich wenige Kilometer weiter zum Amazonas vereinigen, und zählt zu den am schnellsten erreichbaren Dschungelhotels ab Manaus. Das Wasser hier ist ganzjährig klar und teefarben. Die Zimmer mit Balkon und Urwaldblick sind zwar recht einfach, dies wird aber durch andere Vorteile wettgemacht. So ist die gesamte Anlage sehr schön und grün, das Personal ausgesprochen freundlich, das Essen lecker und reichhaltig und es gibt einen tollen Pool zur Erfrischung nach den Touren. Vor allem aber liegt das Hotel in einer der schönsten und artenreichsten Gegenden um Manaus und die Exkursionen sind daher immer ausgesprochen abwechslungsreich. Ein weiterer Vorteil des 1997 gegründeten Hotels ist, dass es nicht so stark überbucht ist wie manch andere Lodge, da es insgesamt mehr von brasilianischem Publikum aufgesucht wird.

Exkursionen im Amazônia Jungle Hotel: In allen Paketen sind mehrere Bootsexkursionen sowie eine Dschungelwanderung enthalten. Für Gäste, die einen Aufenthalt von vier Tagen und drei Nächten buchen, ist das Schwimmen mit den rosa Flussdelphinen bereits im Programm inbegriffen, bei kürzeren Besuchen lässt es sich optional hinzubuchen. Üblicherweise wird am Vormittag nach der Ankunft auf einem ersten Spaziergang das Areal vorgestellt, dabei werden einige Amazonasbäume und -gewächse präsentiert. Am Nachmittag wird ein beeindruckender riesiger Samaúma-Baum besucht und abends steht die Ausfahrt zur Kaimansichtung auf dem Programm. Highlight des zweiten Tages ist die Dschungelwanderung nach dem Frühstück, bei der unter anderem gezeigt wird, wie man sich im Regenwald von Larven ernähren kann. Der dritte Tag enthält weitere Highlights, dazu zählt ein Besuch in einer indigenen Gemeinschaft sowie das Schwimmen mit rosa Flussdelphinen. Am Nachmittag wird eine Caboclo-Flussanwohnerfamilie besucht. Besonders schön ist hier, dass Gäste am letzten Tag eingeladen werden, einen Baum zu pflanzen und somit ein nachhaltiges Erbe im Amazonasregenwald zu hinterlassen.
Unterkünfte im Amazônia Jungle Hotel: Das Amazônia Jungle Hotel bietet insgesamt 27 Zimmer in verschiedenen Größen für zwei, drei oder vier Personen an. Alle besitzen Klimaanlage, Minibar, Warmwasserdusche sowie einen eigenen Balkon mit einer kleinen Sitzhängematte und Blick in den Wald. Die rustikalen Unterkünfte sind in der für den Amazonas typischen Holzbauweise gestaltet, in frischem Gewand präsentieren sich die hübsch renovierten Badezimmer.
Internet im Amazônia Jungle Hotel: Auf dem Gelände des Amazônia Jungle Hotel besteht WLAN-Empfang, der umso besser ist, je näher das Zimmer an der Rezeption liegt. In den weiter entfernten Unterkünften ist das Signal nur noch schwach. Am Pool und in den zentralen Aufenthaltsbereichen besteht guter Empfang.
Essen & Trinken im Amazônia Jungle Hotel: Das sehr gute Buffet im Amazônia Jungle Hotel ist betont abwechslungsreich, jeden Tag warten neue Leckereien auf die Gäste, darunter besonders viele regionale Spezialitäten. Gefrühstückt wird ab 7.30 Uhr, der erste Ausflug startet dann um 8.30 Uhr. Kaffee und Trinkwasser sind zudem rund um die Uhr gratis verfügbar. Wer sich am Pool einen Drink oder einen Snack servieren lassen möchte, kann an einem Glöckchen läuten, der Kellner nimmt dann die Bestellung auf und bringt das Gewünschte an den Platz.
Anfahrt zum Amazônia Jungle Hotel: Das Amazônia Jungle Hotel zählt zu den am leichtesten und am schnellsten zu erreichenden Dschungelhotels ab Manaus. Zuerst geht es mit einem Kleinbus über die lange Brücke, die den Rio Negro überspannt, und im Anschluss weitere 34 Kilometer über die Rodovia Manoel Urbano. Danach folgt noch eine kurze Bootsfahrt, bei bestimmten Wetterbedingungen entfällt diese und das Hotel wird über eine Piste direkt angefahren. Die gesamte Fahrtzeit beträgt etwa eine Stunde. Abfahrt in Manaus ist wahlweise um 9 oder 14 Uhr.
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Pakete und Preise im Amazônia Jungle Hotel: Das Amazônia Jungle Hotel bietet vier Programmpakete an: Tucano (2 Tage/1 Nacht), Arara (3 Tage/2 Nächte), Gavião (4 Tage/3 Nächte) und Uirapuru (5 Tage/4 Nächte). Die Preise richten sich nach der Saison und der gewünschten Zimmerkategorie. Weitere Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Uakari Lodge
Die Uakari Lodge ist eine Ausnahme unter den hier empfohlenen Dschungelhotels, denn sie liegt nicht im näheren Einzugsbereich von Manaus, sondern im deutlich schwieriger zu erreichenden Mamirauá Reservat bei der Stadt Tefé, etwa 520 Kilometer westlich von Manaus. Das Mamirauá „Reservat zur nachhaltigen Entwicklung“ ist mit 12.400 Quadratkilometern Brasiliens größte geschützte Flussaue. Dieser zyklisch mit nährstoffreichem Weißwasser überschwemmte Urwald bildet zusammen mit dem Amanã-Reservat und dem Parque Nacional Jaú eines der weltweit größten zusammenhängenden Schutzgebiete tropischen Regenwaldes: Sage und schreibe 57.000 Quadratkilometer umfasst dieser ökologische Korridor im zentralen Amazonas. Das Instituto Mamirauá entwickelt in der Stadt Tefé in Zusammenarbeit mit dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie ein Musterprojekt nachhaltiger Entwicklung, das schon mehrfach als beste Ökotourismus-Destination Brasiliens ausgezeichnet wurde. Neben Forschungsprojekten wird hier auch die Uakari Lodge betrieben, welche die beste Übernachtungsmöglichkeit im Reservat bietet. Die Erträge daraus werden zur Überwachung und zum Schutz des Reservats eingesetzt und kommen auch lokalen Dorfgemeinschaften zugute.

Exkursionen in der Uakari Lodge: Die Fauna zeigt sich hier noch intakt und Tierbeobachtungen sind einfacher als anderswo in Amazonien, jedoch hängen sie von der Jahreszeit ab. In der Niedrigwasserzeit zwischen September und März migrieren Tausende Vögel zu den Seen im Reservat, wo sie sich neben Kaimanen am enormen Fischbestand gütlich tun. Die rosa Flussdelphine ziehen dann jedoch vorsichtshalber in größere und tiefere Gewässer. In dieser Jahreszeit sind auch geführte Dschungelwanderungen möglich. Während des Hochwassers von April bis August gleitet man dagegen im Kanu durch den Dschungel und ist den Baumkronen um einiges näher, was das Beobachten von Faultieren und den sechs Affenarten, die durch die Wipfel turnen, erleichtert. Darunter ist auch der seltene Weiße Uakari (Cacajao calvus). Baden im Fluss ist zu jeder Jahreszeit wegen der bis zu sechs Meter großen schwarzen Kaimane, die hier vorkommen, und auch wegen der Piranhas untersagt. Sämtliche Touren werden von gut ausgebildeten Führern geleitet. Manchmal schauen auch Wissenschaftler aus den naheliegenden Forschungsstationen vorbei und halten Vorträge über ihr Spezialgebiet.
Unterkünfte in der Uakari Lodge: Die Uakari Lodge besteht aus fünf schwimmenden Doppeleinheiten, die über Holzstege mit dem Haupthaus verbunden sind. Hier befinden sich Restaurant, Wohnzimmer, Bibliothek und ein Deck zum Relaxen. Die zehn Zimmer aus Holz sind einfach, aber geräumig und haben Veranda, Hängematte, Ventilator, Moskitonetze und Bad mit Warmwasser. Jede Einheit wird über ein eigenes Solarsystem mit Elektrizität versorgt und das Abwasser durch Filter gereinigt. Der Begriff „Ökologie“ ist hier nicht nur Floskel, sondern wird tatsächlich detailliert umgesetzt. Ein Tipp für den ruhigen Schlaf: Da nachts öfters jagende Kaimane gegen die schwimmenden Einheiten prallen und auch die aus dem Wasser schnellenden Aruanãs, eine Fischart, die auf Insektenjagd bis zu zwei Meter hoch springt, ein ziemliches Spektakel verursachen, sollten Reisende mit leichtem Schlaf Oropax mitbringen.
Internet in der Uakari Lodge: WLAN-Empfang ist mittlerweile auch in der Uakari Lodge vorhanden.

Essen & Trinken in der Uakari Lodge: Serviert werden drei tägliche Mahlzeiten aus frischen lokalen Produkten mit Fisch, Huhn, Gemüse und Beilagen, Rindfleisch steht dagegen nicht auf der Karte. Die Qualität der Speisen ist gut und abwechslungsreich. An Trinkwasserspendern kann man sich die Trinkflasche jederzeit kostenlos auffüllen. Die Tage beginnen in der Uakari Lodge früh, nämlich um 6.30 Uhr am Frühstückstisch, schon um 7 Uhr steht der erste Ausflug auf dem Programm.
Anfahrt zur Uakari Lodge: Dreimal in der Woche finden Touren von Tefé aus ins Reservat statt. Reisende müssen sich also selbst um die Anreise nach Tefé kümmern. Von Manaus aus legen täglich Schnellboote von Lancha Ajato diese Strecke in knapp 14 Stunden zurück, auch schnellere Direktflüge ab Manaus gibt es. Weitere Informationen zur Anreise siehe Manaus: Tipps für deine Reise. Es ist unbedingt ratsam, die Lodge frühzeitig zu buchen, um nicht in Tefé festzusitzen.
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Pakete und Preise in der Uakari Lodge: Im fairen Übernachtungspreis ist der 90-minütige Transfer zur Lodge per Schnellboot ab Tefé Flughafen oder Hotel enthalten, außerdem Vollpension und alle Ausflüge sowie der Rücktransfer nach Tefé. Die Programmpakete sind an feste Wochentage gebunden: Die Mindestdauer beträgt drei Nächte und geht von Freitag bis Montag. Vorteilhafter (auch preislich) wegen der ohnehin langen Anreise wären Pakete mit vier Übernachtungen (von Montag bis Freitag) oder gar eine ganze Woche mit sieben Übernachtungen (beginnend entweder ab Montag oder Freitag). Vier Übernachtungen im Doppelzimmer in der Hauptsaison von Juni bis September kosten etwa R$5800 pro Person, in den übrigen Monaten reduziert sich der Preis geringfügig. Detaillierte Auskünfte finden sich auf der Website der Lodge, Direktkontakt auf Englisch ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Hotels & Unterkünfte in Manaus
Alle Ausflüge zu den Dschungelhotels führen über Manaus, sodass jeder Reisende unweigerlich ein paar Tage in dieser Millionenmetropole verbringen wird. Hier sind unsere Übernachtungsempfehlungen für Manaus: