Pantanal: Tipps für deine Reise

Der Pantanal ist das größte Binnenlandfeuchtgebiet der Erde und ein Paradies für Tiersichtungen. Nirgendwo sonst in Brasilien lassen sich so viele Tiere in freier Wildbahn beobachten wie hier. In diesem Artikel findest du Informationen und Tipps für deine Reise in den Pantanal. Du erfährst alles Wissenswerte rund um Klima und beste Reisezeit, Touren, Tierwelt, Unterkünfte und Ausrüstung für Exkursionen.

Wer Naturerlebnisse in Brasilien sucht, kommt im Pantanal besonders auf seine Kosten. Es ist eine der faszinierendsten Regionen des Landes, deren Besuch alleine schon eine Brasilienreise rechtfertigt. Reisende, die sich vor allem für die brasilianische Fauna interessieren, sollten nicht Amazonien, sondern den Pantanal ansteuern, denn nirgendwo sieht man so viele Tiere wie hier.

Der Pantanal lässt sich in einen nördlichen und südlichen Teil gliedern. Der Süd-Pantanal ist tierreicher und besser erschlossen, der Nord-Pantanal ist noch etwas ursprünglicher, bietet aber ebenfalls hervorragende Tourmöglichkeiten mit Übernachtung auf traditionellen Fazendas sowie auch die besondere Möglichkeit, an einer Jaguarsichtung teilzunehmen. Dem südlichen Pantanal nähert man sich in der Regel von der Großstadt Campo Grande aus, in den nördlichen Teil gelangt man über Cuiabá. Beide Orte sind recht leicht per Flugzeug oder deutlich aufwendiger per Fernbus erreichbar. Busse verkehren rings um den Pantanal zwischen allen größeren Orten, auch während der Regenzeit.

In diesem Artikel geben wir allgemeine Informationen zum Pantanal und seiner reichen Tierwelt, dem Klima und der besten Reisezeit sowie viele Tipps zur Reisevorbereitung in dieses unwegsame Gebiet. Unterkünfte der südlichen Pantanalregion stellen wir unter Die besten Hotel-Fazendas im Süd-Pantanal vor. Weitere Fazendas im nördlichen Gebiet bei Cuiabá porträtieren wir unter Hotel-Fazendas im Nord-Pantanal. Ausführliche Informationen zum Ausgangsort Campo Grande und den dortigen Sehenswürdigkeiten, Aktivitäten, Unterkünften, Restaurants und Transport findest du im Artikel Campo Grande: Tipps für deine Reise. Und alle Infos zur wunderschönen Bonito-Region mit ihren Flüssen und Höhlen, die sich mit dem Süd-Pantanal sehr gut verbinden lässt, erhältst du unter Bonito: Tipps für deine Reise.

Unterkunftstipp für deinen Aufenthalt im Pantanal:
Die Pousada Aguapé zählt zu den beliebtesten Hotel-Fazendas im Pantanal. Wunderschöne grüne Anlage mit vielen frei lebenden Tieren, darunter Hyazintharas und Gürteltiere. Sehr gutes regionales Essen, attraktiver Pool, bequeme Zimmer mit Klimaanlage. Im Preis sind Vollpension und mehrere Exkursionen pro Tag enthalten, darunter Reitausflüge, Jeep- und Bootstouren oder Nachtsafaris. Von Campo Grande aus in drei Stunden leicht erreichbar. Hier findest du die Pousada bei Booking.com.

Ein Sonnenuntergang in den menschenleeren Weiten des Pantanal

Wissenswertes vorab

Landschaftlich und auch kulturell zählt der Pantanal zu den faszinierendsten Regionen Brasiliens. Hier vorab einige Informationen für deine Reise.

Du möchtest nicht nur den Pantanal, sondern auch weitere Gegenden des Landes besuchen? Dann schau mal auf unserem Brasilien-Blog vorbei. Dort findest du jede Menge Tipps für deinen Urlaub.

Überblick

Der Pantanal ist eine sumpfige Tiefebene mit einzelnen darin verstreuten Erhebungen. Zum Süden hin neigt sich diese Ebene, im Norden bilden die Chapada dos Parecis und die Serra Azul eine Wasserscheide zum Amazonasgebiet hin. Im Westen und Südwesten geht der Pantanal unmerklich in die Trockensteppe Gran Chaco über. Jedes Jahr lagern die Wassermassen im Pantanal Sedimente ab: Dünger für die Pflanzen, Nahrung für die gezählten 269 Fischarten (in Europa sind es knapp 200). Wenn die Regenzeit endet und die Trockenzeit im Juli beginnt, aus Seen und Lagunen langsam Sümpfe oder Inseln werden, beginnt das große Fressen, zu dem selbst aus dem 10.000 Kilometer entfernten Kanada die Zugvögel einfallen. Wasserschweine (Capivaras), Kaimane, Otter, Reiher und Jabiru-Störche (etwa 580 Vogelarten, darunter der seltene blaue Hyazinthara) streiten sich um die schuppige Beute, die in die Wasseradern zu fliehen versucht. Auch immer mehr Jaguare gibt es seit dem Abschluss eines Artenschutzabkommens wieder im Pantanal.

Den „undurchdringlichen Busch“ hat es immer nur entlang der Flussläufe und weit im Norden, im Einzugsbereich des Amazonas (Mato Grosso Nord) gegeben. Der weitaus größte Teil des Bundesstaates Mato Grosso do Sul ist von Savanne bedeckt – und von der großartigen Sumpflandschaft des Pantanal. Zwei Schritte in den Pantanal hinein, und schon trifft man auf Jaguar und Gürteltier – wer mit dieser Erwartungshaltung anreist, wird arg enttäuscht: So leicht gibt die Natur ihre Geheimnisse nicht preis. Das Mindeste an Aufwand ist eine mehrstündige Tour per Jeep, zu Pferde oder zu Fuß auf einer Hotel-Fazenda. Zu solchen Exkursionen braucht man keine spezielle Ausrüstung, sollte aber wegen der Moskitos unbedingt lange Hosen tragen (August bis Februar) sowie Fernglas und Teleobjektiv nicht vergessen.

Dass dieser Garten Eden in den letzten Jahren für den Naturtourismus erschlossen wurde, hat mehrere Ursachen. Die alten Fazendas (Rinderfarmen), einst so ausgedehnt wie europäische Kleinstaaten und mit Herden von mehreren tausend Rindern, sind durch Erbteilung geschrumpft und unrentabel geworden. Viele Fazendeiros wandeln ihre Fazendas in Ferienhotels, die sogenannten Hotel-Fazendas, um, obgleich der Zugang zu Lande oder zu Wasser oder gar durch die Luft immer noch ein kleines Abenteuer ist. Zweitens wächst der Bedarf nach naturnahem Tourismus. Und drittens haben zahlreiche globale Naturschutzorganisationen erkannt, dass Ökotourismus ein sinnvolles Instrument ist, dieses einmalige Biotop zu erhalten. Alles in allem mögen 200 Pensionen, Landhotels und Hotelschiffe im Pantanal vorhanden sein. Ansonsten ist die Gegend menschenleer: Auf einen einheimischen Bewohner entfallen statistisch sechs Rinder und 42 Kaimane.

Fauna und Flora des Pantanal

Der Pantanal gilt als das brasilianische Paradies für Tiersichtungen. Anders als im Amazonas, wo primär die Wald- und Pflanzenwelt sowie die gigantischen Flüsse mit ihren Bewohnern im Mittelpunkt stehen, bekommen Reisende im Pantanal viele freilebende Tiere zu Gesicht. Nach neuesten Untersuchungen sind in der Region 152 Säugetierarten, 582 Vogelarten, 127 Reptilienarten, 47 Amphibienarten und 269 Fischarten dokumentiert. Hinzu kommen über 2000 Pflanzenarten.

Während der Safaris auf den Hotel-Fazendas wirst du zu Land, im Wasser und in der Luft zahlreiche dieser Spezies sehen, darunter beispielsweise den Rosalöffler, Wegebussard, Hyazintharas, Kormorane, Moschusenten, Hokkohühner, Tigerreiher, Nachtreiher, Kappenreiher, Kahnschnabel, Waldstörche und den großen Jabirustorch. Der Jabiru ist mit seinem auffällig schwarzen Kopf, Hals und Schnabel und dem weißen Gefieder so etwas wie das inoffizielle Wappentier des Pantanal. Mit einer Flügelspannweite von bis zu 2,60 Metern ist es die drittgrößte fliegende Vogelart Mittel- und Südamerikas.

Auch Sumpf- und Pampashirschen, Nandus, Agutis, Krabbenfüchsen und den possierlichen Wasserschweinen begegnet man regelmäßig, ebenso den unter Wasser oder an Land dösenden Kaimanen. Sonnenbadend strecken einem die etwa drei Meter langen ausgewachsenen Echsen drohend den aufgerissenen Rachen entgegen. In Wirklichkeit aber sind die Kaimane beinahe friedliche Tiere; Pantanalkinder baden sogar in ihrer Nähe. Nur in der nahrungsarmen Trockenzeit ist eine gewisse Vorsicht angebracht. Dasselbe gilt für Piranhas, diese bevorzugen stehende Gewässer – daher besser nicht die Hand hineinhalten. Schon schwieriger zu entdecken sind die beeindruckenden Großen Ameisenbären, die einzeln durch die Landschaft streifen. Hierfür braucht man etwas Glück und eine Sichtung solltest du nicht gleich für den ersten Tag voraussetzen.

Die Big Five des Pantanal

Ähnlich wie auf afrikanischen Safaris hat sich auch im Pantanal eine „Big Five“ der Tiersichtungen herausgebildet. Dies sind die fünf großen Landsäugetiere, die die meisten Reisenden gerne sehen möchten:

  • Das Wasserschwein (Capivara) ist das größte Nagetier der Welt und leicht zu finden, eine Sichtung ist praktisch garantiert.
  • Der Sumpfhirsch (Cervo-do-Pantanal) ist mit bis zu 125 Kilogramm Gewicht der größte Hirsch Südamerikas, eine Sichtung ist recht wahrscheinlich.
  • Der Große Ameisenbär (Tamanduá bandeira) ist der größte Ameisenbär der Welt, er kann einschließlich seines Schweifs bis zu zwei Meter lang und bis zu 40 Kilogramm schwer werden. Eine Sichtung ist nicht selbstverständlich und sehr früh morgens oder kurz vor Sonnenuntergang am wahrscheinlichsten. In einigen Gegenden kommt er häufiger vor als in anderen.
  • Der Flachlandtapir (Anta) ist das größte Landsäugetier Südamerikas und kann eine Kopf-Rumpf-Länge von 2,20 Metern und ein Gewicht von bis zu 250 Kilogramm erreichen. Da er nachtaktiv und sehr scheu ist, wird er nur relativ selten gesichtet.
  • Der Jaguar (Onça) ist die größte Raubkatze des amerikanischen Kontinents und nach Tiger und Löwe die drittgrößte Katze überhaupt. Seine Körperlänge beträgt ohne Messung des Schwanzes bis zu 1,85 Meter und das Gewicht kann bis zu 150 Kilogramm erreichen. Eine Jaguarsichtung gilt als Highlight eines Pantanalbesuchs, Voraussetzung dafür sind jedoch in der Regel spezialisierte Agenturen und eine mehrtägige Safari oder spezielle Jaguarprojekte innerhalb des Fazendageländes, wie bei der Casa Caiman. Eine zufällige Sichtung ist unwahrscheinlich.

Jaguarsichtungen im Pantanal

Die Rückkehr der Jaguare, was sich wie der Titel eines Hollywood-Films anhört, ist ein kleines Naturwunder und eine Erfolgsstory des Ökotourismus. Strengerer Schutz und ein ausreichendes Futterangebot, vor allem Wasserschweine und Kaimane, haben in den letzten Jahren dazu geführt, dass sich der Jaguarbestand in einigen Pantanalregionen besonders des nördlichen Gebiets erholen konnte. Die Wahrscheinlichkeit, diese bis zu 150 Kilogramm schwere Raubkatze in freier Wildbahn zu sehen, ist in der Trockenzeit von Juni bis November besonders hoch, aber auch in den übrigen Monaten sind die Aussichten nicht allzu schlecht.

In der Nähe der Flüsse Cuiabá, Três Irmãos, Piquiri und Corixo Negro kommt der Jaguar inzwischen recht häufig vor, die Raubkatzen scheinen sich sogar an Motorboote gewöhnt zu haben. Bisweilen lassen sie sich stundenlang beobachten, ganz im Gegensatz zu ihren Artgenossen im Amazonas oder den Dschungeln Zentralamerikas, wo Sichtungen sehr selten sind. Für eine erfolgreiche Pirsch muss man allerdings Geduld mitbringen und sich einer seriösen Agentur oder Hotel-Fazenda anvertrauen.

Lässt sich im Pantanal wieder beobachten: der Jaguar

Empfehlenswerte Agenturen und Fazendas für Jaguarsichtungen

Das an der Transpantaneira gelegene Pantanal Jaguar Camp legt Wert auf nachhaltigen Pantanal-Tourismus. Besitzer Ailton Lara ist selbst professioneller Naturführer und besitzt ein unglaubliches Wissen. Eine der Spezialitäten sind Jaguartouren, die zu den besten im Pantanal zählen. Ebenfalls sehr empfehlenswert sind Jaguartouren auf dem Gelände der preislich exklusiven Fazenda Caiman, die diese Aktivität als eine der wenigen im Süd-Pantanal anbietet. Dank eines wissenschaftlichen Projektes haben sich Jaguare hier wieder in großer Zahl angesiedelt. Auch spezialisierte Agenturen wie Go Pantanal können einen Pantanalbesuch organisieren, der Ausflüge mit Jaguarsichtung beinhaltet.

Das Projekt Onçafari begleitet den Jaguarbestand auf der Fazenda Caiman, auch Touristen können inzwischen hier Jaguare sehen

Verhaltensregeln bei Jaguarsichtung

Einige wichtige Regeln, die jeder Tourist bei einer Jaguar-Exkursion beherzigen sollte:

  • Immer daran denken: Jaguare töten in einem von 20 Versuchen. Es ist wichtig, dem Tier so viel Raum zu lassen, dass es sich nicht gestört fühlt.
  • Ausreichenden Abstand zum Jaguar halten, die Tiere können bis zu zehn Meter weit springen!
  • Nur wenige Boote sollten sich um ein Tier versammeln. Sollten zu viele Boote vor Ort sein, kann man den Bootsführer bitten, einen anderen Jaguar zu suchen. Dies ist weniger stressig für das Tier und man selbst kann das Verhalten des Jaguars besser studieren.
  • Keinesfalls sollte dem Jaguar in kleine Nebenflüsse gefolgt werden. Das Tier kann sich dadurch bedrängt fühlen, außerdem wird das sensible aquatische Leben dadurch gestört.
  • Im Fall einer Notdurft im Busch bitte das Toilettenpapier wieder mitnehmen.
  • Bitte nicht aus dem Boot aussteigen, die Uferränder sind der Lebensraum vieler Wasservögel, die dadurch gestört werden.
  • Der Pantanal bleibt nur ein Paradies, wenn alle mitmachen und es bewahren.

Essen und Trinken im Pantanal

Auch kulinarisch gibt es im Pantanal einiges zu entdecken, was von den üblichen Gepflogenheiten Brasiliens deutlich abweicht. In den trockenen Weiten des Cerrado wird zum Beispiel sehr gerne Arroz carreteiro gegessen, dabei handelt es sich um eine Art Risotto mit Trockenfleisch, Frühlingszwiebeln, Knoblauch und frischem Koriander. Außerdem zählt im Überschwemmungsgebiet Pantanal, ebenso wie im Amazonas, der Piranha zu den kulinarischen Spezialitäten. Der grätenarme Fisch kann sowohl in Fischeintöpfen genossen werden, als auch im typischen Caldinho de Piranha: eine kräftigende Brühe mit ein wenig Gemüse und dem festen weißen Fleisch des berüchtigten Fisches, dem auch eine potenzsteigernde Wirkung nachgesagt wird. Weitere typische Speisefische der Region sind der Pacu (eine Sägesalmlerart) und der Pintado (Gefleckter Sorubimwels). Außerdem isst man mit Vorliebe das Fleisch von gezüchteten Kaimanen (Jacaré) sowie natürlich jede Menge Rindfleisch. Im Süd-Pantanal wirst du außerdem kulinarischen Einflüssen aus Paraguay begegnen: Die Sopa Paraguaia ist keine Suppe, wie etwa der Name andeutet, sondern ein schmackhaftes souffléähnliches Maisbrot. Und wenn du Chipas findest, kannst du dich auf äußerst leckere herzhafte Gebäckkringel freuen, die unter anderem aus Maniokstärke und Käse zubereitet werden und geschmacklich etwas an das in Brasilien weit verbreitete Pão de Queijo erinnern.

Auch Süßspeisen stehen in den Hotel-Fazendas hoch im Kurs. Nach jeder Mahlzeit kannst du dich an den selbst gemachten Fruchtkompotten bedienen. Zudem sind oft vor Ort hergestellte Frischkäsearten und Doce de Leite, eine beliebte Karamellcreme aus Milch, Zucker und Vanille, an den Büffets zu finden.

Das Beste daran: Bei allen Hotel-Fazendas des Pantanal sind drei Mahlzeiten im Paketpreis enthalten, sodass du viel Gelegenheit haben wirst, dich an den üppigen Büffets durch die Besonderheiten der regionalen Küche zu schlemmen.

Tereré: Mehr als nur ein Getränk

Tereré ist ein traditionelles Getränk aus Paraguay, das über den oft wochenlangen Viehtrieb, die sogenannten Comitivas, den Weg nach Mato Grosso do Sul gefunden hat und heute für viele Menschen in der Pantanalregion zum Alltag gehört. Erfrischend und einfach zubereitet, besteht es aus Yerba Mate und eiskaltem Wasser und ist eine Alternative zu dem aus Südbrasilien bekannten Chimarrão, der heiß serviert wird. Typischerweise wird das Getränk in einem speziellen Tereré-Becher zubereitet und mit einem Metallstrohhalm, der sogenannten Bomba, getrunken. Die Zubereitung ist unkompliziert: Man gibt den Yerba Mate in den Becher und gießt nach und nach kaltes Wasser hinzu. Viele verfeinern den Geschmack noch mit etwas Minze, Zitrone oder anderen Kräutern, was ihn besonders an heißen Tagen noch angenehmer macht.

Neben der erfrischenden Wirkung wird Tereré auch für seine gesundheitsfördernden Eigenschaften geschätzt. Yerba Mate besitzt antioxidative Eigenschaften, die die Verdauung unterstützen und einen leichten Energieschub geben können. Besonders interessant ist der kulturelle Aspekt: ​​Tereré zu trinken ist oft ein Moment der Ruhe und des Beisammenseins, meist mit Freunden oder der Familie, wobei der Becher in der Runde herumgereicht wird und alle aus demselben Gefäß trinken. Für Reisende in dieser Region lohnt es sich daher, das Gericht nicht nur wegen des Geschmacks zu probieren, sondern auch, um einen Brauch zu erleben, der tief im lokalen Alltag verwurzelt ist und viele Menschen zusammenbringt und verbindet.

Nachhaltiger Tourismus

Obwohl es seit 2011 offiziell verboten ist, werden Tiere im Pantanal immer noch angefüttert, um Touristen Sichtungen von Jaguar, Ozelot oder Riesenotter zu ermöglichen. Solche Anfütterungen können massive negative Auswirkungen auf das natürliche Verhalten der Tiere haben. So können sowohl Aggressionen als auch übermäßige Gewöhnung an den Menschen dadurch gefördert und Krankheiten auf dem Wege übertragen werden. Außerdem werden durch Anfütterung Tiere wie Kaimane, Fischbussarde, Krabbenfüchse, Kapuzineraffen und Mähnenwölfe verwundbarer für ihre Fressfeinde. Achte darauf, dass du dich Agenturen und Fazendas anvertraust, die diese grundsätzlichen Regeln beherzigen.

Im Pantanal zuhause: der Hyazinthara

Impressionen (Video)

Einen schönen Eindruck der Naturlandschaften und der reichen Tierwelt des Süd-Pantanal kannst du im Video unseres Team-Mitglieds Jörg Rausch sehen. Jörg hat mit seiner Familie das Pantanal-Gebiet in der Nähe der Kleinstadt Miranda besucht, war auf dem gleichnamigen Fluss unterwegs und hat auch eine längere Tour auf der Estrada Parque unternommen. Dabei ist er unter anderem Ameisenbären, Gürteltieren, Papageien und vielen, vielen Kaimanen begegnet.

Orientierung

Der Pantanal kann von Süden und von Norden her angesteuert werden, entweder über Campo Grande oder über Cuiabá.

Der südliche Pantanal

Der Südteil der Feuchtsavanne bietet etwas mehr Tiere und eine weiter entwickelte Infrastruktur, außerdem ist er landschaftlich abwechslungsreicher als sein nördliches Pendant. Ein weiterer Bonus ist die Kombinationsmöglichkeit mit der schönen Bonito-Region. Auch ist der Ausgangspunkt Campo Grande im Vergleich zu Cuiabá die deutlich schönere und interessantere Stadt. Auf der Fahrt von Campo Grande Richtung Westen können Übernachtungen in der Umgebung von Aquidauana oder Miranda eingelegt werden, zum Beispiel in der Pousada Aguapé oder in der Pousada Pequi. Wer viel Zeit hat, kann auch einen Stopp an der Estrada Parque einlegen. Mit einem Mietwagen lässt sich die gesamte Strecke bis Corumbá durchfahren, schon bei den Stopps an den zahlreichen Holzbrücken lassen sich viele Tiere beobachten. Während der Fahrt beeindruckt vor allem das abwechslungsreiche Farbenspiel der Landschaft: der Übergang der zunächst sandigen Straßen durch die Fluss- und Lagunenlandschaft des Pantanal, die dann immer weiter werdende Wasserlandschaft des Rio Paraguai (mit einem kurzen Stopp im Fischerdorf Porto da Manga), und schließlich die kräftigroten Eisenerzstraßen, die einen beeindruckenden Kontrast zur dunkelgrünen Vegetation bilden.

Eine Fahrt über die Estrada Parque im südlichen Pantanal ist ein Abenteuer für sich

Der nördliche Pantanal

Der Nordteil ist dagegen noch ursprünglicher und ruhiger. Wer einen Jaguar beobachten möchte, hat im Nordpantanal insgesamt größere Chancen. Die Fazendas an der Transpantaneira sind sehr gut organisiert und verfügen in aller Regel über zweisprachige Guides. Viele Pousadas bieten Touren schon in den frühen Morgenstunden an: Noch vor Sonnenaufgang klettert man auf einen Beobachtungsturm, überblickt den Pantanal und beobachtet Jabiru, Pfeifgänse, Rallenkraniche und vieles mehr.

Der wichtigste Zugang in den nördlichen Pantanal verläuft über Poconé, die Pforte zur Transpantaneira, einem glücklicherweise wieder aufgegebenen Straßenprojekt, das den Pantanal komplett zerschnitten und ökologisch schwer geschädigt hätte. So verläuft nun die Transpantaneira nach rund 149 Kilometern buchstäblich im Sumpf, das heißt sie endet in dem Fischerweiler Porto Jofre, der so gut wie keine Infrastruktur hat. Vorher aber muss man noch etliche der alten und teils bedrohlich wackligen Balkenbrücken überqueren (sie werden nach und nach durch Betonbrücken ersetzt). Besonders die Holzbrücken auf den letzten knapp 60 Kilometern sind prekär und häufiger sind lockere Planken auf den richtigen Radabstand hin zurecht zu rücken. Oft sind auch erst einige Kaimane oder Anakondas zu verscheuchen, die sich auf dem warmen Holz abgelegt haben. An einigen Stellen muss zudem mit einer Fähre übergesetzt werden, und in der Regenzeit ist die Gefahr, stecken zu bleiben, sehr hoch.

Klima und beste Reisezeit im Pantanal

Das Klima im Pantanal ist vom Wechsel kühle Trockenzeit und heiße Regenzeit geprägt. Der Pantanal ist somit ganzjährig besuchbar und zu jeder Zeit ein wunderbares Reiseziel. Allerdings präsentieren sich die Landschaften und Flüsse zu den verschiedenen Jahreszeiten in jeweils anderen Gewändern. Was die beste Reisezeit betrifft, streiten sich die Gelehrten. Eine eindeutig beste Reisezeit gibt es nach unserer Auffassung nicht. Zu unterscheiden sind die Saisons im Hinblick auf Niederschläge und Flusspegelstände, jedoch sollten dabei auch die Temperaturen, die zwischen Sommer und Winter stark schwanken, nicht außer Acht gelassen werden. Auch die Berücksichtigung der touristischen Haupt- und Nebensaisonzeiten kann in die Wahl des optimalen Besuchszeitraums einfließen.

Allgemein lässt sich festhalten, dass die Wetterbedingungen in den einzelnen Jahreszeiten infolge des Klimawandels immer schwieriger vorhersehbar werden. Auch das früher noch zuverlässig prognostizierbare Auftreten von Moskitos in bestimmten Monaten ist nicht mehr so in Stein gemeißelt wie früher. Manchmal tauchen regional plötzlich viele Mücken auf, ein paar Kilometer weiter gibt es dagegen kaum welche.

Niedrigwasser und Trockenzeit im Pantanal

Oft wird die Trockenperiode zwischen Juni/Juli und September/Oktober als beste Reisezeit beschrieben. Tiersichtungen sind am ergiebigsten in der Phase von Juni bis November. Und um Vögel zu beobachten, kommt man am besten zwischen Juli bis Oktober. Zu Beginn der Trockenzeit sind die Flüsse noch gut gefüllt, allerdings können gerade dann auch ziemlich kalte Tage und vor allem Nächte auftreten. Im Winter, vor allem im Juli, streichen Kaltwinde aus Patagonien über den Pantanal und können die Temperaturen auf bis zu fünf Grad herabsetzen. Auch wenn im Allgemeinen tagsüber 20 Grad nicht unterschritten werden, muss man auf solche möglichen Kaltphasen sowohl mental wie auch kleidungstechnisch vorbereitet sein. Ab August nimmt das Dürrerisiko zu und in den letzten Jahren kam es dann immer wieder zu großen und teilweise verheerenden Buschfeuern.

Ausritt in der Trockenzeit durch die Savannenlandschaft des nördlichen Pantanal

Hochwasser und Regenzeit im Pantanal

Dagegen gelten die regnerischen und heißen Monate von Dezember bis März gemeinhin als ungünstigere Reisezeit, die Temperaturen schnellen dann an manchen Tagen auf bis zu 40 Grad hoch. Besonders von Dezember bis Mitte Januar regnet es zudem fast täglich und der inzwischen trockene „Schwamm“ des Pantanal füllt sich auf. Die feuchte Luft ist wiederum Nektar für Moskitos, die in der Abenddämmerung die Luft bevölkern. Doch auch zu dieser Zeit lässt sich der Pantanal aus unserer Sicht gut bereisen. Der mitunter schlechte Ruf ist nicht ganz gerechtfertigt, denn dieser Zeitraum birgt auch seine Vorteile. So können Besucher die wunderbaren Landschaften in größerer Ruhe erleben, denn es sind deutlich weniger Touristengruppen unterwegs, und alle Preise sinken. Zudem konzentrieren sich die Landtiere in den höheren Landesteilen, die nun zu Inseln werden, den sogenannten Cordilheiras oder Capões, und lassen sich daher leichter beobachten.

Während der Regenzeit stehen weite Gebiete des Pantanal über Monate unter Wasser

Hauptsaison und Nebensaison im Pantanal

Die Trockenzeit, insbesondere die Monate zwischen Juli und September, gelten im Pantanal als absolute Hauptsaison. Wer zu dieser Zeit anreist, muss sich auf höhere Preise einstellen, manche Hotel-Fazendas sind dann schon Monate im Voraus ausgebucht. Auch Oktober und November gelten als stark nachgefragte Reisemonate, dazu kommen mittlerweile auch Mai und Juni immer mehr in Mode. Deutlich ruhiger und preislich moderater sieht es hingegen zwischen Dezember und April aus.

Tipps zur Planung

Wer den Pantanal bereisen möchte, sollte einige Dinge schon vorab bei der Planung berücksichtigen. Wir helfen dir dabei, das Beste aus deinem Pantanalbesuch herauszuholen.

Unterkünfte im Pantanal

Die Unterbringung findet meist auf einer Hotel-Fazenda statt. Dabei handelt es sich um ein rustikales, manchmal auch luxuriöses Haupthaus, das in der Regel wunderschön in die Natur eingebettet ist. Die Zimmer haben üblicherweise eine gut funktionierende Klimaanlage, Kühlschrank, Warmwasser sowie Moskitonetze vor den Fenstern. Auf Fernseher wird dagegen in vielen Fällen verzichtet, die Natur ist im Pantanal das beste Programm.

In aller Regel bieten die Hotel-Fazendas im Pantanal komfortable Zimmer, wie hier in der Pousada Aguapé

Um die Umgebung einer Fazenda zu erkunden, sind vier Tage und drei Nächte ausreichend. Im Paketpreis sind fast immer Vollpension mit drei üppigen Mahlzeiten am Tag sowie zwei bis drei tägliche Ausflüge enthalten. Diese Exkursionen werden von hoteleigenen Guides durchgeführt, die allerdings teilweise nur Portugiesisch sprechen. Englisch oder gar Deutsch sprechende Führer sind selten, es kann deshalb ratsam sein, sich für einen Tagessatz einen mehrsprachigen Privatguide zu organisieren oder den Ausflug in den Pantanal gleich von einer spezialisierten Agentur organisieren zu lassen.

Das Ausflugsprogramm der Hotel-Fazendas beinhaltet normalerweise eine oder mehrere Safaris in Geländefahrzeugen, Wanderungen, Bootsfahrten, Piranha-Angeln oder Reitausflüge. Manche Häuser bieten darüber hinaus noch Spezialtouren wie Vogelbeobachtung an, diese sind dann jedoch teilweise nicht mehr im Paketpreis enthalten. Auch die Anreise muss in der Regel selbst organisiert werden. Dies kann bei leichter zu erreichenden Fazendas auch per Mietwagen oder mittels eines Privattransfers geschehen. Einige tiefer im Pantanal gelegene Fazendas sind nur per Geländewagen oder Flugzeug erreichbar, und dies auch nur in der Trockenzeit. Die Fazendas können bei der Organisation der Anreise behilflich sein.

Hier findest du unsere Empfehlungen für Hotel-Fazendas im Süd-Pantanal, und hier für Hotel-Fazendas im Nord-Pantanal.

Privatguides und Agenturen im Pantanal

Für individuelle Touren ist der Pantanal eher ungeeignet. Man kann zwar einen Wagen mieten, mit Glück die Estrada Parque oder Transpantaneira abfahren und sich unterwegs in einer Lodge beziehungsweise Hotel-Fazenda einquartieren. Wer aber ohne Landes- und Sprachkenntnisse den Pantanal besucht, sollte sich besser einer der zahlreichen Agenturen anvertrauen und den Aufenthalt über sie reservieren lassen beziehungsweise anspruchsvollere Touren dort buchen. Ein einheimischer lokaler Guide ist unverzichtbar, dem Slogan „No Pantanal siga o Pantaneiro“ (Folge im Pantanal dem Einheimischen) solltest du unbedingt Rechnung tragen.

Go Pantanal

Die Agentur Go Pantanal bietet exzellente deutschsprachige Touren des seit 1990 in der Pantanalregion lebenden Schweizers Martin Arn, der als fundierter Kenner des Pantanals gilt und stets weiß, wo welche Tiere zu finden sind. Zur Wahl steht ein vielfältiges Tourenangebot von „Budget“ über „Adventure“ bis „Fair Trade“. Auch individuelle Reisepakete, die sowohl den Pantanal als auch Bonito beinhalten, sind möglich und können nach den Wünschen des Gastes maßgeschneidert werden. Zudem gibt es diverse Touren zu Spezialinteressen wie der Vogelbeobachtung. Für Reisende, die ganz tief in den Pantanal eintauchen möchten, bietet Go Pantanal eine einzigartige Nord-Süd-Durchquerung mit Flussfahrt, mehrtägiger Jaguarsafari und Besuch des wunderschönen Gebirges Serra do Amolar an. Leute mit wenig Zeit können hingegen einen Tagesausflug ab Campo Grande buchen, der Start ist morgens um 5 Uhr, Rückkehr am frühen Abend gegen 19 Uhr. Spezielle Wünsche können bei sämtlichen Touren berücksichtigt werden. Weitere Infos findest du auf der Homepage, ein direkter Kontakt zu Martin ist per E-Mail oder WhatsApp möglich.

Kennt den Pantanal aus dem Effeff: Martin Arn von Go Pantanal

Ausrüstung für den Pantanal

Auf intensive Naturbeobachtung fernab der Straßen und Trampelpfade sollte man sich besser vorbereiten: Ausgerechnet im Morgengrauen und in der Abenddämmerung, wenn sich der Pantanal von seiner wundervollsten Seite zeigt, schlagen Stechmücken und Zecken am heftigsten zu – Kleidung aus dichtem, widerstandsfähigem Stoff ist daher unverzichtbar. Auf unbedeckte Hautpartien trägt man Mückenschutz auf.

Hat einen doch mal eine Zecke erwischt, lassen sich diese nach unserer persönlichen Erfahrung viel leichter wieder herausziehen … ohne dass der Kopf steckenbleibt. Zur Vorsorge tragen auf jeden Fall lange, dünne Hosen und geschlossene Schuhe bei.

Ein Regencape sollte ebenfalls zur Standardausrüstung gehören. In morastigem Gebiet besteht eine, wenn auch geringe, Wahrscheinlichkeit, auf Schlangen zu treffen oder gar zu treten, deshalb sind feste, wasserdichte Schuhe dringend zu empfehlen – einen erfahrenen Guide sollte man ohnehin an seiner Seite haben.

Hier eine Übersicht von nützlichen Utensilien, die du am besten von zuhause mitbringst:

  • Sonnencreme mit hohem Schutzfaktor
  • Schirmmütze/Sonnenhut
  • Sonnenbrille
  • Moskitospray
  • Insektensalbe (zur Nachbehandlung von Stichen)
  • Badekleidung
  • dünnes Strandtuch
  • Sandalen/Flipflops
  • geschlossene, matschtaugliche Schuhe
  • eine lange Hose
  • ein langärmliges Hemd/Bluse/UV-Shirt
  • ein Paar lange Socken
  • Regencape/Poncho
  • warmer Pullover/Jacke (im Winter)
  • auffüllbare Wasserflasche
  • Fernglas
  • Lesestoff/Buch
Badekleidung wird für die Erfrischung zwischen den Touren in den Pools der Hotel-Fazendas benötigt

WLAN und SIM-Karten im Pantanal

Die Netzabdeckung in Brasilien ist überwiegend gut und wird immer besser. In Campo Grande und Cuiabá, den beiden Ausgangsorten zum Pantanal, solltest du in 5G-Geschwindigkeit surfen können. Auf den meisten Fazendas ist man dagegen auf das WLAN der Hotels angewiesen, das in vielen Fällen ordentlich funktioniert, zumindest im Nahbereich des Hotels, also an der Rezeption, im Restaurant, am Pool und auf den Zimmern. Der Kauf einer brasilianischen SIM-Karte ist mit einigen Tücken verbunden, denn dafür ist eine brasilianische Steuernummer (CPF) nötig, die ausländische Reisende in aller Regel nicht besitzen. Manchen Touristen gelingt es, das Problem zu umdribbeln, indem sie sich eine SIM-Card von brasilianischen Freunden besorgen lassen. Alternativ kannst du dir schon vor Beginn deiner Reise eine eSIM für Brasilien kaufen, wie zum Beispiel über Holafly, und diese auch in einigen Nachbarländern nutzen. Besonders praktisch ist das, wenn du danach noch in Lateinamerika weiterreist.

Hier findest du ausführliche Informationen zur Brasilien-eSIM von Holafly.

Mithilfe einer eSIM-Karte lässt sich in Brasilien mittlerweile problemlos im Internet surfen

Reiseführer für den Pantanal

Unser Autorenteam ist seit vielen Jahren zuständig für die Reiseführer DuMont Reise-Handbuch Brasilien und Stefan Loose Travel Handbuch Brasilien. Beide Bücher bieten eine große Auswahl an nützlichen Tipps und Erklärungen, die dir helfen, dich nicht nur in dem Pantanal, sondern in ganz Brasilien zurechtzufinden.

Treuer Wegbegleiter: Stefan Loose Travel Handbuch Brasilien

Viele Hotel-Fazendas verkaufen in ihren Shops das ausgezeichnete Büchlein „Field Guide to Wildlife of the Pantanal“ von Ricardo Boschetti, 3. Auflage 2023. Auf 60 Seiten findest du darin die wichtigsten Pantanalbewohner mit vielen Abbildungen, mehrsprachigen Namensbezeichnungen, kurzen Charakterisierungen sowie Hintergrundinformationen und Karten zum Pantanal. Wer sich schon vor der Reise vorbereiten möchte, kann es über die Homepage des Autors online bestellen.

Dieses Büchlein ist ein wertvoller Helfer bei Tiersichtungen im Pantanal

Hotels & Unterkünfte in Campo Grande

Die meisten Ausflüge in den südlichen Pantanal führen über Campo Grande, sodass man auch dort stets einen oder zwei Tage verbringen wird. Hier sind unsere Übernachtungsempfehlungen für dieses Tor zum Pantanal:

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