Manaus: Die besten Sehenswürdigkeiten
In der Amazonasmetropole Manaus erwartet dich ein großes Angebot an interessanten Sehenswürdigkeiten. Hier findest du eine Übersicht der besten Highlights, von der weltberühmten Oper bis zum Zusammentreffen der Flüsse Rio Negro und Solimões.
Inhaltsverzeichnis
Fast alle Reisenden kommen nach Manaus, um von hier aus zu mehrtägigen Trips in eine Regenwald-Lodge aufzubrechen. Aber auch die Stadt selbst hat viel zu bieten. Die meisten Sehenswürdigkeiten von Manaus liegen konzentriert im Zentrum sowie in der benachbarten Hafengegend und sind somit von den meisten Hotels aus leicht zu erreichen. Für die Besichtigung der wichtigsten Highlights sollte man sich einen Tag reservieren. Hinzu kommen außerdem noch Flusstouren, Ausflüge zu den Höhlen und Wasserfällen in Presidente Figueiredo sowie schöne Wanderungen durch städtische Urwaldgebiete (MUSA und INPA), die jeweils einen weiteren Tag Aufenthalt in Manaus rechtfertigen.
In diesem Artikel stellen wir dir die schönsten Sehenswürdigkeiten von Manaus vor. Viele weitere Informationen zu den besten Aktivitäten, Flusstouren, Hotels, Restaurants, Nachtleben und Anreise findest du in unserem Beitrag Manaus: Tipps für deine Reise. Und falls du Informationen zu längeren Urwaldtrips suchst, schaue einfach in unseren Bericht über die besten Dschungelhotels und Regenwald-Lodges im Amazonas rein.
Unterkunftstipp für deinen Aufenthalt in Manaus:
Das beeindruckende Juma Ópera Boutique Hotel hat exzellente Zimmer, eine tollen Pool und eine Top-Lage direkt bei der Oper. In wenigen Minuten erreichst du zu Fuß den Hafen sowie alle Bars und Restaurants der Innenstadt. Auch die Büros der wichtigsten Touranbieter liegen um die Ecke, viel zentraler und besser kann man in Manaus nicht wohnen. Hier findest du das Hotel bei Booking.com. Weitere Hoteltipps in verschiedenen Preisklassen findest du weiter unten im Artikel.

Manaus: die besten Sehenswürdigkeiten auf einen Blick
Dank des im Kautschukboom entstandenen Reichtums der Stadt verfügt Manaus noch heute über historische Paläste und einige schöne Plätze, die einen Besuch lohnen. Auch einzelne Museen, die sich zum Teil in diesen Palästen verbergen, sind sehenswert. Hinzu kommt die Hafengegend und die Lage am Rio Negro beziehungsweise Amazonas, die Manaus einzigartig macht.
Infos zu den besten Fluss- und Dschungeltouren innerhalb von Manaus, wie zum Beispiel zum Museu do Seringal, dem Museu da Amazônia (MUSA) oder dem Wald der Wissenschaft (INPA), findest du hier.
Plätze, Paläste und Museen
Die Innenstadt von Manaus ist reich an lebendigen Einkaufsstraßen, aber es gibt auch schöne grüne Plätze, an denen sehenswerte historische Gebäude stehen, die sich besichtigen lassen. In einigen von ihnen hat man Museen eingerichtet. Stets beginnen sollte der Stadtrundgang am Opernplatz Largo de São Sebastião. Hier schlägt tagsüber, vor allem aber abends, das Herz von Manaus.
Largo de São Sebastião
Unmittelbar vor dem Teatro Amazonas liegt einer der hübschesten großstädtischen Plätze Brasiliens, der es in puncto Flair mit den prachtvollen kubanischen Plazas aufnehmen kann. Der von Bäumen eingerahmte, autofreie Largo de São Sebastião ist vor allem abends beliebter Treffpunkt und es finden regelmäßig kulturelle Veranstaltungen statt. Mit dem Postkartenblick auf das Theater und die restaurierten Altstadthäuser, sowie den zahlreichen nahen Straßenbars, Restaurants, Galerien und Cafés ist dies der mit Abstand schönste und stimmungsvollste Ort zum Abschalten. Besonders am frühen Abend, wenn die Tageshitze langsam zurückweicht und der Platz und die umliegenden Bars und Restaurants sich mit Leben füllen, ist dies the place to be in Manaus.
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Teatro Amazonas (Oper von Manaus)
Das Wahrzeichen der Amazonasstadt schlechthin ist das 1896 eingeweihte Teatro Amazonas. Dieses beeindruckende Denkmal aus der Blütezeit des Kautschukanbaus, das im Volksmund auch als Oper von Manaus bekannt ist, wurde mehrfach restauriert und zeigt sich heute als eine opulente Mischung aus Barock, Renaissance, Neoklassik und Jugendstil. Der gesamteuropäische Luxustempel ist außerordentlich reich bestückt mit italienischem Marmor, französischem Dekor, schottischer Kuppelverzierung, lothringischen Ziegeln, englischem Schmiedeeisen und 700 roten Samtsitzen.
Es ist das faszinierendste Bauwerk im gesamten Amazonasgebiet und das bedeutendste Zeugnis aus der Zeit des 1870 einsetzenden Kautschukbooms. Das jahrelang verfallene Teatro Amazonas wurde erst 1989 wieder zum Leben erweckt und wird heute unter anderem wegen eines großen Opernfestivals gerne von Musikliebhabern besucht. Neben der neobarocken Haupthalle beeindruckt auch der Salão Nobre („Edler Saal“) mit einem Deckengemälde von Domenico de Angelis von 1899. Dies war der Ort für die großen gesellschaftlichen Anlässe jener Epoche.
Ein Besuch im Teatro Amazonas ist in jedem Fall ein Highlight, für das du dir ausreichend Zeit nehmen solltest. Führungen finden jede halbe Stunde statt, wobei laut Auskunft des Theaters der zuerst eintreffende Besucher die Sprache auswählen darf (neben Portugiesisch stehen auch Englisch und Spanisch zur Auswahl). Nach der Führung kannst du im Erdgeschoss in einem Souvenirgeschäft stöbern oder im schönen La Gioconda Caffè einen Kaffee trinken.
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Besichtigungszeiten der Oper: Dienstag bis Samstag 9–17, Sonntag 9–13 Uhr, Eintritt R$20
Praça Heliodoro Balbi
Auch wenn viele der alten Stadthäuser von Manaus im Laufe der Jahre modernen Geschäftsbauten weichen mussten und historische Gassen in Einkaufszonen umgewandelt wurden, so lässt sich ein wenig Glanz früherer Tage immer noch an manchen Stellen erahnen. In den letzten Jahren hat man das historische Zentrum ein wenig aufgefrischt und es sind weitere freundliche Innenstadtbereiche entstanden, insbesondere an der Praça Heliodoro Balbi, die auch als Praça da Polícia bekannt ist. Der umfangreich renovierte Park mit beleuchteten Springbrunnen und Musikpavillons liegt wie eine grüne Oase im verkehrsumtosten Geschäftszentrum.
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Palacete Provincial
Das an der Praça Heliodoro Balbi gelegene frühere Polizeihauptgebäude wurde zu einem sehenswerten Kulturzentrum umgewandelt, dem Palacete Provincial. Das wunderbar renovierte Bauwerk an sich ist schon sehenswert. Es beherbergt neben einer hervorragend gestalteten Pinakothek mit Gemälden von Künstlern aus dem Amazonas noch ein Café sowie Ausstellungsräume und mehrere Museen, darunter das Museu da Imagem e do Som mit Exponaten aus der Geschichte der Bild- und Tontechnologie. Unter anderem kannst du hier eine alte Holzkamera der Firma Pearson aus Leeds aus dem Jahr 1888 bewundern. In einem weiteren Saal ist ein Polizeimuseum beheimatet, das die Geschichte des Gebäudes näher beleuchtet.
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Öffnungszeiten: Montag, Dienstag, Donnerstag bis Samstag 9–15 Uhr, Eintritt frei
Münzmuseum
Das interessanteste unter den Museen im Palacete Provincial ist aber das im ersten Stock befindliche numismatische Museum zur Münzkunde, in dem unter anderem ein großer Bestand an europäischen Münzen aus der Kolonialzeit zu sehen ist. Daneben sind übersichtliche Schautafeln aufgestellt, die die jeweiligen Herkunftsorte der Münzen zeigen. Das älteste Ausstellungsstück des Museums ist eine etwa 2500 Jahre alte Münze, die von der griechischen Insel Ägina stammt.
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Praça do Paço da Liberdade
Wenig bekannt ist, dass neben dem Largo Sao Sebastião und der Praça Heliodoro Balbi im Zentrum noch ein dritter, zwar etwas weniger schillernder, aber dennoch interessanter Platz existiert, die Praça Dom Pedro II, oder wie sie im Volksmund heißt: Praça do Paco da Liberdade. An ihr befinden sich schräg gegenüber liegend zwei restaurierte historische Gebäude, zur Linken siehst du den Palácio Rio Branco, sowie halbrechts davon den Paço da Liberdade.
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Museu da Cidade
Nicht zuletzt besuchenswert ist dieser Platz wegen des im Palast Paço da Liberdade neu eingerichteten und aufwändig gestalteten Stadtmuseums: Das Museu da Cidade informiert über die besonderen geologischen, klimatischen und kulturellen Voraussetzungen der Entwicklung von Manaus in einer wahrhaft außergewöhnlichen Umgebung.
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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9–17 Uhr, letzter Einlass 16.20 Uhr
Palácio Rio Negro
Schließlich gibt es noch, ein wenig außerhalb des Zentrumskerns, den Palácio Rio Negro, der früher einmal Residenz des deutschen Kautschukhändlers Waldemar Scholz und lange Zeit Amtssitz der Landesregierung war. Seit seiner Restaurierung dient der Palast als Kulturzentrum und Sitz der staatlichen Kulturbehörde. Neben temporären Kunstausstellungen sind auch schön restaurierte Säle mit manuelinischen Möbeln aus den 1930er-Jahren zu sehen. Im ersten Stockwerk befindet sich eine Jugendstilterrasse mit Sitzgelegenheit und Blick ins Grüne. Und wer abends mal vorbeikommen möchte, kann das Programmkino Cine Guarany besuchen, das ebenfalls zum Anwesen zählt.
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Öffnungszeiten: Montag, Mittwoch bis Samstag 9–15 Uhr, Eintritt frei
Museu do Índio
Wer schon beim Palácio Rio Negro ist, könnte auch noch das relativ kurze Stück bis zum Museu do Índio in der Rua Duque de Caxias 296 weiterlaufen. Das in einem Ordenshaus von Salesianerinnen angesiedelte Museum wurde schon 1952 eröffnet und zählt somit nicht zu den modernsten der Stadt, ist aber auf seine Art sehenswert. Von Äxten, Jagdwaffen und Fischreusen über Werkzeuge und Körbe bis hin zu Keramiken, Ketten und Federschmuck werden in fünf Räumen Einblicke über das Leben und die Gewohnheiten von 23 indigenen Völkern des Amazonas, speziell aus der Region des oberen und mittleren Rio Negro, gewährt. Leider sind die meisten Ausstellungsstücke mittlerweile hinter Glasscheiben gesichert. Eine Führung durch die Säle wird von den Schwestern angeboten, die Informationen können allerdings nur auf Portugiesisch gegeben werden. Wer sich darüber hinaus noch für das Leben und die Arbeit der Don Bosco Schwestern interessiert, kann sich im hintersten Saal dazu informieren. Auch eine Besichtigung der nebenan liegenden Kirche ist möglich.
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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 9–11.30 und 13.30–16.30 Uhr, Samstag 9–11.30 Uhr; Eintritt R$20, Schüler unter 18 Jahre R$10, Kinder unter 12 und Senioren über 60 Jahre gratis
Am Hafen
Die Hafengegend zählt zu den Orten, die Manaus von anderen Städten abhebt. Der Blick schweift über den endlos scheinenden Rio Negro und statt an einem Fluss glaubt man, am Meer zu stehen, so weit ist das andere Ufer entfernt. Der Porto Flutuante und der Hafen lassen sich selbständig besichtigen. Um das Zusammentreffen der Flüsse, oder auch Encontro das Águas, aus der Nähe zu sehen, ist man hingegen auf einen Bootsausflug angewiesen. Diese werden von zahlreichen Agenturen angeboten.
Porto Flutuante
Dort, wo die Bootstouren losgehen, am Porto Flutuante (auch bekannt als Porto Roadway), ist Manaus zugleich am interessantesten. An dem 1902 errichteten, 1313 Meter langen schwimmenden Kai liegen zahlreiche Boote, selbst Kreuzfahrtschiffe. Es war die einzige Methode, um die jährlichen Wasserstandsschwankungen auszugleichen; große Eisentanks halten das 150 Meter lange Gebilde über Wasser. Auf einer Tafel im Außenbereich kann der aktuelle Wasserstand mit den historischen Höchstständen verglichen werden. Der Zugang erfolgt über die vor dem Hafen liegende große Halle Estação Hidroviária do Amazonas. Drinnen befinden sich Souvenirläden, Reiseagenturen, Drogerien, Imbisse und feuchtfröhliche Bars mit hohen Biertürmen auf den Tischen. Der Zutritt zum Pier selbst ist inzwischen nur noch mit Fahrschein oder vorherigem Kauf eines Tickets für „Não Passageiros“ (R$5) möglich. Nur wenige Schritte weiter befindet sich das alte, 1906 errichtete Zollhaus Alfândega, das Stein für Stein aus Schottland hergebracht wurde.
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Hafen von Manaus
Unvergesslich bleibt ein Spaziergang entlang der Hafenpromenade. Hier reihen sich die typischen Amazonasdampfer auf und überall wird zum Teil auf abenteuerlich schmalen Bretterstegen be- und entladen und in den für diese Boote typischen Hängematten-Etagen warten die Passagiere auf das Ablegen. Es herrscht ein ständiges Kommen und Gehen und man kann sich daran nicht sattsehen. Eis zum Kühlen wird in Säcke gepackt, Plastikeimer und Schläuche, Gemüse und Obst und vieles mehr wird von einer Armee von Trägern hin- und herbewegt.
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Encontro das Águas
Das beeindruckendste Phänomen von Manaus ist der Encontro das Águas, der „Treffpunkt der Gewässer“, wo das tintenblaue Wasser des Rio Negro auf das milchkaffeebraune des Rio Solimões trifft. Das passiert zwölf Kilometer stromabwärts von Manaus. Die Flüsse vermischen sich erst nach etwa zehn Kilometern, da sie verschiedene Dichte- und Säurewerte sowie unterschiedliche Temperaturen und Fließgeschwindigkeiten aufweisen. Ab und zu tauchen an dieser Stelle sogar rosa Flussdelphine aus dem Wasser auf.
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Märkte
Jede Hafenstadt dieser Welt verfügt über lebendige Märkte, so auch Manaus. Für ein ganz ursprüngliches Erlebnis bietet sich der lebendige Fisch- und Bananenmarkt Feira Manaus Moderna an, aufgeräumter und geordneter geht auf dem Mercado Municipal Adolpho Lisboa zu, der in wunderschönen historischen Hallen residiert.
Mercado Municipal Adolpho Lisboa
Ein paar Hundert Meter flussabwärts liegt der Mercado Municipal Adolpho Lisboa, eine unter Denkmalschutz stehende Markthallenkonstruktion von 1882, bestehend aus mehreren Hallen und kleinen Pavillons. Das Eisengerüst wurde bei Gustave Eiffel in Paris hergestellt, die bunten Glasfenster sind den Pariser „Les Halles“ nachempfunden. Genauso sehenswert wie seine Architektur ist der Markt selbst. Es ist so etwas wie eine „Lightversion“ eines Amazonasmarktes, weniger voll, weniger laut, aufgeräumter und geordneter. Angeboten werden Kunsthandwerk, Naturkosmetik, Kräuter und Gewürze oder Blumen – und in einer Nebenhalle auch noch ein paar Flussfische aus dem Rio Negro.
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Öffnungszeiten: tgl. 6–17 Uhr
Feira Manaus Moderna (Fischmarkt)
Die Prachtexemplare von Flussfischen findest du aber etwas weiter in dem beeindruckenden Fisch- und Fleischmarkt Feira Manaus Moderna. Um dorthin zu kommen, gehst du vom Mercado Adolpho Lisboa nur die Rua Barão de São Domingos ein wenig Richtung Osten weiter und stößt dann etwa auf Höhe der Querstraße Rua Coronel Sérgio Pessoa auf ein großes Gebäude mit einem recht unscheinbaren Eingang. Hier sind sie zum Verkauf ausgelegt, all die exotisch bis kurios anmutenden und teilweise riesigen Amazonas-Süßwasserfische. Eine ganz eigene Welt für sich!
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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 3–16 Uhr, Samstag und Sonntag 4–14 Uhr
Strand
Rund um Manaus gibt es viele wunderbare Flussstrände, die zu einem erfrischenden Bad im Rio Negro einladen, jedoch sind sie meist schwierig und nur auf dem Wasserweg zu erreichen. Das ist für Reisende mit wenig Zeit nicht praktikabel. Wer dennoch mal im Rio Negro schwimmen möchte, kann sich mit Taxi oder Uber nach Ponta Negra begeben und dort den besten Stadtstrand von Manaus kennenlernen, der sich bei den Manauaras, also den Bewohnern von Manaus, hoher Beliebtheit erfreut.
Ponta Negra
Die „Copacabana“ von Manaus ist der Strand von Ponta Negra, der rund zwölf Kilometer außerhalb des Zentrums stromaufwärts vor den Toren des Tropical Hotel liegt. Die gesamte Promenade wurde zur Fußball-WM aufwendig saniert. War der Strand früher für Touristen fast eine „No-go-Area“, so ist heute alles hübsch und gepflegt. Familien mit Kindern flanieren abends und am Wochenende auf der „Orla“ mit ihren Bars, Imbissen, Amphitheater und Sportanlagen, und naschen dabei einen Becher Açaí. Wer zwei oder mehr ganze Tage in Manaus zur Verfügung hat, sollte durchaus mal am späten Nachmittag den Weg nach Ponta Negra antreten, und den Sonnenuntergang mit Blick auf den Fluss und die große Brücke über den Amazonas genießen.
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Hotels & Unterkünfte
Zum Abschluss noch schnell ein paar Tipps für deinen Aufenthalt in Belém.