Rio de Janeiro: Corcovado mit Christusstatue

Der Gipfel des 709 Meter hohen Felsens Corcovado mit der gewaltigen Christusstatue gewährt unvergessliche Ausblicke. Hier erfährst du alles Wissenswerte zur besten Besuchszeit, den verschiedenen Anfahrtswegen mit Preisen, dem Besucherzentrum Paineiras sowie dem nahe gelegenen Aussichtspunkt Dona Marta.

Es ist ohne Zweifel eines der größten Highlights eines Rio-Besuchs, einmal hier oben auf dem Corcovado zu stehen. Der umwerfende Panoramablick ist von Kameras nur ansatzweise einzufangen – denn von hier liegt dir ganz Rio zu Füßen. Der Rundum-Blick vom Corcovado übertrifft sogar noch die fantastische Aussicht, die sich vom Zuckerhut bietet.

Der Standort für die monumentale Statue wurde nicht zufällig gewählt, denn von jedem Winkel in Rio soll der Christus auf dem Corcovado zu sehen sein. Du kannst es überprüfen … Besonders schön wirkt der „Cristo Redentor“ (Christus, der Erlöser) am Abend, wenn er angestrahlt wird und frei über der Stadt zu schweben scheint.

Unterkunftstipp für deinen Aufenthalt in Rio de Janeiro:
Das beliebte Arena Ipanema Hotel besticht durch seine vorzügliche Lage an einem kleinen Park im Stadtteil Arpoador. Die Strände von Ipanema und Copacabana sind jeweils nur einen Steinwurf entfernt. Darüber hinaus bietet das Hotel modern designte Zimmer und eine Dachterrasse mit Pool, Lounge und fantastischem Meerblick. Ein weiterer Pluspunkt ist das Engagement der Hotelleitung für nachhaltigen und umweltfreundlichen Tourismus. Hier findest du das Hotel bei Booking.com. Weitere Hoteltipps in verschiedenen Preisklassen findest du weiter unten im Artikel.

Weltberühmt: der Corcovado mit der Christusstatue
Emblematisches Symbol von Rio de Janeiro und Brasilien: die Christusfigur auf dem Corcovado

Wissenswertes vorab

Täglich kommen 5000 Besucher aus aller Welt auf den Corcovado, was übersetzt übrigens „Der Bucklige“ heißt. Für Brasilianer war dieser Felsen schon immer der wichtigere, vor allem wegen der Christusstatue auf seiner Spitze – kein Wunder, dass die ganze Nation per Internet und Handy dazu beigetragen hat, den Cristo Redentor am 7.7.2007 zu einem der umstrittenen „neuen sieben Weltwunder“ zu erheben. Zwei Jahre später wurde er auch zum Nationalheiligtum erklärt.

Fantastischer Panoramablick von der Aussichtsplattform des Corcovado

Die Idee zu diesem Monument ging schon 1859 vom katholischen Priester Pierre Marie Bos aus. Doch erst 1922 – zur Hundertjahrfeier der Unabhängigkeit – erfolgte die Grundsteinlegung, Baubeginn war 1926 und Fertigstellung 1931. Verantwortlicher Ingenieur war Heitor da Silva Costa, der Kopf und die Hände wurden von dem berühmten Art-déco-Bildhauer Paul Landowski in Paris modelliert.

Hier noch ein paar weitere Fakten: Ohne den Sockel ist der Koloss 30 Meter hoch. Die ausgebreiteten Arme erreichen 28 Meter, das Gewicht beträgt 1145 Tonnen.

Christusstatue vor blauem Himmel

Beste Besuchszeit für Corcovado und Christusstatue

In der Hauptsaison und an Wochenenden muss auf allen Wegen mit längeren Wartezeiten gerechnet werden, am schnellsten geht es noch, wenn man vor 9 Uhr morgens oder nach 16 Uhr erscheint. Ein weiterer Vorteil dieser Uhrzeiten ist es, dass die Hitze dann noch nicht beziehungsweise nicht mehr ganz so brütend ist.

Auf jeden Fall solltest du den Ausflug möglichst stressfrei mit Ruhe und Muße angehen und einen guten halben Tag für das gesamte Drum und Dran veranschlagen. Dagegen ist es keine gute Idee, wenn man am letzten Aufenthaltstag in Rio, womöglich kurz vor dem Abflug, „noch mal schnell“ auf den Corcovado hoch möchte. Der Genuss wird sich wahrscheinlich in Grenzen halten.

Beste Zeit für Fotos

Als beste Besuchszeit für Fotos empfiehlt sich wegen der Lichtverhältnisse (weniger Dunst und kein Gegenlicht in Blickrichtung Zuckerhut) der spätere Nachmittag. Andererseits bildet sich zu dieser Zeit oft ein Wolkenmantel um den Corcovado-Gipfel. Laut Angaben örtlicher Stadtführer bietet sich ein komplett wolkenfreier Blick auf die Stadt nur an etwa der Hälfte aller Tage im Jahr. Wer den perfekten Blick genießen kann, darf sich also durchaus ein wenig glücklich schätzen …

Wie kommt man auf den Corcovado?

Für die Anfahrt zur Christusstatue gibt es zwei Optionen: Mit einer Zahnradbahn ab dem Stadtteil Laranjeiras oder mit Shuttlebussen ab Copacabana oder Flamengo. Während der Shuttlebus die schöneren Aussichten und wegen der Direktverbindung ab Copacabana etwas mehr Bequemlichkeit bietet, ist die Zahnradbahn stimmungsvoller und preislich günstiger für Familien mit Kindern zwischen fünf und elf Jahren.

Eindeutig stimmungsvoller: die Zahnradbahn zum Corcovado

Auffahrt mit der Zahnradbahn

Schon seit 1884 rattert eine Zahnradbahn den Corcovado rauf. Päpste, Könige und Präsidenten nahmen bereits diese Strecke, um die einzigartigen Aussichten auf Rio zu genießen. Bei einer Fahrt mit der Zahnradbahn machst du somit den ältesten touristischen Ausflug Brasiliens, den neben dir noch etwa 800.000 weitere Menschen jedes Jahr antreten.

Anfahrt

Die Abfahrt der Züge ist an der Talstation Estação Trem do Corcovado in der Rua Cosme Velho 513 im Stadtteil Laranjeiras. Hierher kommst du am einfachsten mit Uber oder Taxi, eine Fahrt ab Copacabana oder Ipanema kostet mit Uber zwischen R$22 und R$30, beim Taxi musst du mit mindestens dem Doppelten rechnen.

Alternativ kannst du auch die Buslinie 583 ab Leblon, Ipanema oder Copacabana nehmen oder mit der Metro bis zur Station Largo do Machado fahren und von da weiter mit der Buslinie 580 „Laranjeiras“ bis Rua Cosme Velho, Trem do Corcovado fahren.

Die historische Talstation Estação Trem do Corcovado in der Rua Cosme Velho 513

Die Talstation

Neben einem Ticketschalter und Ticketautomaten wurde in der Maschinenhalle auch ein kleines Kulturzentrum eingerichtet, der Espaço Cultural. Hier informiert eine große Wandtafel ausführlich über die Entwicklung der Zahnradbahn und in einem kleinen Café lassen sich Getränke oder Snacks kaufen.

Außerdem kannst du hier dein offizielles Corcovado-Touristenfoto schießen lassen.

Ich war da: Offizielles Touristenfoto in der Talstation der Zahnradbahn

Öffnungszeiten

Die erste Bahn nach oben setzt sich um 7.20 Uhr in Bewegung, die letzte zwischen 17.20 und 17.40 Uhr. Abfahrt der Züge ist alle 20 bis 30 Minuten, die Fahrtdauer beträgt eine knappe Viertelstunde bis 20 Minuten.

Now boarding: alle 20 bis 30 Minuten setzt sich eine Zahnradbahn in Bewegung

Preise

Der Preis für die Hin- und Rückfahrt einschließlich Eintritt zum Corcovado variiert je nach Saison und Wochentag, in der Hauptsaison werden R$117,50 verlangt.

Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zahlen R$64, Kinder bis 4 Jahre dürfen gratis mitfahren, in beiden Fällen ist eine Ausweisvorlage nötig.

Ticketkauf

Tickets für die Zahnradbahn kannst du direkt an der Bahnstation in Cosme Velho an einem Schalter oder an Automaten kaufen, ebenso an einem Kiosk am Largo do Machado oder über die offizielle Internetseite.

Wer die Tickets vor Ort kaufen möchte, kann das auch an Automaten tun

Die Auffahrt

Die Zahnradbahn „Trem do Corcovado“ fährt steil und fast geradeaus durch dichten Wald, auf der Strecke gibt es jedoch kaum Aussichten auf die Stadt. Nur ganz am Ende eröffnen sich nach 14 Minuten Fahrt ein paar herrliche Panoramablicke, die einen Vorgeschmack auf den umwerfenden Blick geben, der oben auf dem Hügel wartet. Im letzten Wagen gibt es ganz hinten zwei Sitzplätze, die dir bei der Auffahrt durch das große Rückfenster einen schönen Blick nach unten bieten.

Oben angelangt, bewältigt man die letzten Meter bis zum Gipfel entweder per Aufzug und danach über Rolltreppen, die aber wetterbedingt gelegentlich außer Betrieb sein können. Oder du nimmst für das letzte Stück gleich sportlich die Treppen. Danach kannst du die besten und unglaublichsten Aussichten von Rio genießen, je früher am Tag, umso weniger andere Touristen, mit denen du dir den begrenzten Platz teilen musst.

Auf der Hinfahrt ist kein Ausstieg beim Besucherzentrum an der Estação Paineiras möglich, das geht nur auf der Rückfahrt.

Auffahrt mit dem Shuttlebus

Diese Strecke über eine Serpentinenstraße ist vom Ausblick her etwas reizvoller als die Bahnfahrt, da unterwegs mehr von der Landschaft zu sehen ist. Allerdings erhalten Kinder unter zwölf Jahren, anders als bei der Zahnradbahn, hier keine Ermäßigung.

Abfahrt ab Copacabana

Man begibt sich zunächst zur Praça do Lido in Copacabana. Von diesem Platz aus fahren Vans der Nationalparkverwaltung alle 30 Minuten zum Christus hoch. Tickets sind an den dortigen Kiosken erhältlich oder auf der englischsprachigen Website Paineiras Corcovado buchbar. Es ist ratsam, sich den Fahrschein rechtzeitig, das heißt: etwa einen Tag im Voraus, zu besorgen, da nicht immer spontan freie Plätze in den Vans verfügbar sind. Beim Kauf des Tickets muss man sich bereits auf eine feste Abfahrzeit festlegen.

Verkaufsschalter in Copacabana Mo–Fr 8–15, Sa, So 8–16 Uhr. Der erste Van fährt um 8 Uhr los, der letzte um 15.30 Uhr.

Der Preis für die Hin- und Rückfahrt einschließlich Eintritt zum Corcovado beträgt je nach Saison und Wochentag R$97 bis R$121. Kinder zwischen 5 und 11 Jahren zahlen ermäßigt R$68, aber nur dann, wenn sie ein brasilianisches Kind sind oder als ausländisches Kind in Brasilien einen Wohnsitz haben. Kinder bis 4 Jahre, egal welcher Nationalität, dürfen umsonst mitfahren.

Diese Shuttlebusse pendeln zwischen Copacabana und dem Corcovado
Ticketschalter für die Shuttlebusse zum Corcovado an der Praça do Lido

Abfahrt ab Largo do Machado

Wer sein Hotel im Zentrum hat oder aus anderen Gründen gerade nicht an den Stränden der Südzone weilt, muss nicht extra nach Copacabana fahren, um dort den Shuttlebus zu nehmen. Eine zweite Haltestelle der Vans befindet sich zentrumsnah bei der Metrostation am Largo do Machado im Stadtteil Flamengo. Das Prozedere und die Preise sind dieselben wie oben beim Verkaufstand in Copacabana beschrieben.

Verkaufsschalter Largo do Machado Mo–Fr 8–15, Sa, So 8–16 Uhr. Der erste Van fährt um 8 Uhr los, der letzte um 16 Uhr.

Verkaufsschalter für Corcovado-Busse (rechts) und die Zahnradbahn (links) am Largo do Machado

Was ist oben zu sehen?

Die Aussichtsplattform des Corcovado ist einer der am meisten besuchten Orte in Rio de Janeiro und man begegnet Reisenden aus aller Herren Länder. Trotz der Enge geht alles recht entspannt zu und jeder genießt den phänomenalen Ausblick auf seine Weise. Du kannst auf der Aussichtsplattform einmal um den Christus ganz herumgehen. In alle Himmelsrichtungen eröffnet sich die Stadt, Hinweistafeln mit englischer Beschriftung erklären genau, was in der jeweiligen Richtung zu sehen ist. Auf einer weiteren Infotafel kannst du auf Englisch und Portugiesisch die Entstehungsgeschichte der Christusstatue im Detail nachlesen.

Blick nach Osten

Auf der vorderen, etwas tiefer gelegenen langgezogenen Plattform drängen sich die meisten Besucher, denn von hier bietet sich das spektakulärste Panorama mit dem Zuckerhut, Botafogo, der Guanabara-Bucht und der Berg- und Hügelwelt bei Niterói. Davor ist der Hügel Dona Marta mit einem weiteren Aussichtspunkt zu sehen, links sieht man in nordöstlicher Richtung das Zentrum und die große Brücke. Außerdem besteht hier die einzige Möglichkeit, ein Foto von sich mit der Christusfigur im Hintergrund aufzunehmen.

Blick nach Süden

Wenn du im Uhrzeigersinn weitergehst, siehst du rechts vom Christus das nächste tolle Panorama: Die große Lagune Lagoa Rodrigo de Freitas mit der Pferderennbahn, Ipanema und Leblon rechts, Copacabana links davon, sowie den blauen Atlantik mit den im Meer liegenden Cagarras-Inseln.

Blick nach Westen

Die Ausblicke in die anderen Himmelsrichtungen sind weniger spektakulär. Die rückwärtige Ansicht vom Christus zeigt die hügelige Westzone, unter anderem ist der Kletterberg Pedra da Gávea klar zu erkennen. Wer sich etwas ausruhen oder andächtig sinnieren möchte, kann sich hier im Sockel der Statue in eine kleine Kapelle setzen.

Blick nach Norden

Nach der Auffahrt mit der Rolltreppe ist das die Aussicht, die man als Erstes sieht. Der Blick schweift über die urbane Nordzone mit dem berühmten Maracanã-Stadion und im Nordosten stechen die Hochhäuser des Zentrums und die Brücke nach Niterói ins Auge.

Wenn du dich sattgesehen hast, kannst du den Rückweg über eine schöne alte Treppe zu den Stationen der Shuttlebusse und der Zahnradbahn nehmen.

Den Rückweg führt über alte Treppen zu den Stationen der Bahn und Shuttlebusse

Centro de Visitantes Paineiras

Etwas unterhalb der Spitze des Corcovado befindet sich noch das Besucherzentrum Centro de Visitantes Paineiras, von dessen hübscher Café-Terrasse sich einige weitere schöne Ausblicke bieten. Daneben gibt es eine interessante Ausstellung zum Atlantischen Regenwald sowie ein großes Souvenirgeschäft. Ein Stopp am Besucherzentrum Paineiras ist sowohl bei der Zahnradbahn als auch beim Shuttlebus im Preis inbegriffen und lohnt sich auf jeden Fall.

Schöne Aussichten warten auch im Besucherzentrum Paineiras

Das Besucherzentrum

Das Besucherzentrum liegt mitten im Tijuca-Nationalpark im Gebäude des ehemaligen „Hotel das Paineiras“, dessen Bau 1884 noch von Kaiser Dom Pedro II. begonnen wurde. Wer hier einen Zwischenhalt einlegt, findet ein Café-Imbiss mit fantastischer Aussicht vor, ebenso ein großes klimatisiertes Souvenirgeschäft, in dem alle möglichen Corcovado-Andenken zu bekommen sind, vom T-Shirt über den Miniaturchristus bis hin zur Schirmmütze, Sandalen und der Kaffeetasse. Noch interessanter ist die interaktive Dauerausstellung zum Naturschutz des Nationalparks, die „Exposição Floresta Protetora“. Des Weiteren gibt es einen Ticketschalter, an dem Gäste, die mit dem Auto hochgefahren sind, das Anschlussticket für den Shuttlebus kaufen können.

Die Exposição Floresta Protetora

Die Ausstellung „Schützender Wald“ befindet sich im ersten Stock des Besucherzentrums, aber noch im Erdgeschoss sieht man neben dem Treppenaufgang schon eine große Modellnachbildung, die die Dimensionen des Tijuca-Nationalparks verdeutlicht, des größten städtischen Waldgebiets der Erde.

In der Dauerausstellung oben erfährt man dann unter anderem, dass Rio de Janeiro ohne seinen großen Nationalpark durchschnittlich bis zu sieben Grad heißer wäre. Auf ansprechend gestalteten Schaubildern und in Videos wird über den Atlantischen Regenwald informiert, in dem mehr als 20.000 Pflanzenarten zuhause sind und wo über 350 Fisch-, 450 Amphibien-, 200 Reptilien-, 850 Vogel- und mehr als 260 Säugetierarten leben.

Zwischenstopp auf dem Rückweg vom Christus

Viele Gäste machen auf dem Rückweg vom Christus noch einen Zwischenstopp beim Besucherzentrum. Sowohl mit der Zahnradbahn als auch mit dem Shuttlebus ist das leicht möglich. Man kann auf der Rückfahrt einfach an der Bahn- oder Busstation aussteigen und mit einem späteren Fahrzeug weiterfahren. Shuttlefahrgäste haben zusätzlich noch die Möglichkeit, schon auf der Hinfahrt hier auszusteigen und später weiter nach oben zu fahren.

Haltestelle der Shuttlebusse vor dem Besucherzentrum Paineiras

Anfahrt über Paineiras zum Corcovado

Theoretisch könnte man das Besucherzentrum Paineiras auch als Ausgangspunkt für den Besuch des Corcovado nehmen. Denn auch von hier aus fahren die Shuttlebusse zum Christus hoch. Man muss sich in dem Fall nur mit Uber oder Taxi direkt zum Besucherzentrum bringen lassen. Die Fahrt mit dem Shuttlebus zur Spitze des Corcovado ist von hier aus kürzer und folglich auch etwas günstiger: Je nach Saison kostet sie R$55 oder R$79 einschließlich des Eintritts. Allerdings muss natürlich die längere Anfahrt mit Uber oder Taxi hinzugerechnet werden, außerdem ist es unter anderem wegen fehlender Parkmöglichkeiten gar nicht so einfach, ein Uber/Taxi vom Besucherzentrum für die Rückfahrt zu bestellen. Diese Option ist daher als Transportweg insgesamt weniger zu empfehlen. Besser man nimmt für die Anfahrt die Zahnradbahn ab der Station in Cosme Velho oder den Shuttlebus ab Copacabana oder Largo do Machado.

Auch vom Besucherzentrum Paineiras ist der Christus zu sehen

Alternative zum Christus: der Aussichtspunkt Mirante Dona Marta

Sollte der Corcovado in den Wolken liegen – was wie gesagt vor allem am späten Nachmittag vorkommen kann –, kann man sich per Uber/Taxi zum tiefer gelegenen Aussichtspunkt Mirante Dona Marta bringen lassen. Aus 340 Metern Höhe siehst du zumindest in Richtung Zuckerhut fast das Gleiche wie von ganz oben, zahlst keinen Eintritt und musst dich nicht durch Touristenschwärme drängeln. Fotografen bevorzugen sogar diesen Ort, denn aus der Schräge ist der Zuckerhut noch fotogener als aus der Vogelperspektive in 709 Meter Höhe.

Es gibt bei Dona Marta zwei Aussichtspunkte: Vom Parkplatz zur einen Seite hin geht es ein paar Treppenstufen hoch zu einer Plattform und zur anderen Seite hin sieht man von einem Helikopter-Landeplatz aus noch den ganzen Bereich um die Lagune herum. Nur das Zentrum von Rio ist von hier kaum zu sehen, weil der Hügel von Santa Teresa davor ist. Ebenso verschwindet der südliche bewaldete Teil hinter dem Corcovado. Der Ausblick ist also ein wenig unvollständiger und manchem mag vielleicht der gewisse Wow-Effekt fehlen, der ganz oben am Corcovado durch den Rundumblick entsteht. Aber es ist eine akzeptable und immer noch sehr beeindruckende Alternative.

Vom Mirante Dona Marta aus kannst du dich anschließend noch in wenigen Minuten zum Stadtteil Santa Teresa bringen lassen und dort deine Stadtbesichtigung fortsetzen.

Wegen des instabilen Netzempfangs auf dem Mirante Dona Marta kann es zu Schwierigkeiten kommen, ein Uber/Taxi für die Rückfahrt zu bestellen. Um auf Nummer Sicher zu gehen, empfiehlt es sich, mit einem Taxi hochzufahren und den Fahrer zu bitten, 15 bis 20 Minuten auf dem Parkplatz zu warten. Das Taxameter läuft in der Regel weiter, aber langsamer. Bei Uber-Fahrern ist es dagegen fraglich, ob sie warten wollen beziehungsweise dürfen, hier müsste schon vor der Hinfahrt eine Weiter- oder Rückfahrt gleich mitbestellt werden. Eine weitere Alternative wäre es, den Aussichtspunkt im Rahmen einer privaten Stadtführung anzusteuern, also mit einem eigenen motorisierten Guide.

Die Aussicht vom Mirante Dona Marta auf den Zuckerhut steht der vom Corcovado nur wenig nach

Hotels & Unterkünfte

Zum Abschluss noch schnell ein paar Tipps für deinen Aufenthalt in Rio de Janeiro.

Lateinamerika-Newsletter: Nützliche Tipps für deine Reise!

Auf Wunsch senden wir dir regelmäßig aktuelle Berichte, nützliche Reisetipps und exklusive Insiderinformationen zu Mittel- und Südamerika.

Hier findest du Hinweise zu Datenschutz, Widerruf und Analyse

Lateinamerika-Newsletter: Nützliche Tipps für deine Reise!

Auf Wunsch senden wir dir regelmäßig aktuelle Berichte, nützliche Reisetipps und exklusive Insiderinformationen zu Mittel- und Südamerika.

Hier findest du Hinweise zu Datenschutz, Widerruf und Analyse